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21.10.2020 17:23

Insolvenzwelle muss verhindert werden - Jamie Dimon fordert mehr Stimuli

Warnung vor Lockdown: Insolvenzwelle muss verhindert werden - Jamie Dimon fordert mehr Stimuli | Nachricht | finanzen.net
Warnung vor Lockdown
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Damit die USA die Corona-Krise auch wirtschaftlich überstehen, hat Jamie Dimon, der einflussreiche JPMorgan-Chef, weitere staatliche Hilfen gefordert. Außerdem warnte er, viele Geschäfte würden erneute Lockdowns nicht überleben.
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• Washington streitet um Corona-Hilfen
• Jamie Dimon fordert Konjunturpaket...
• ...und warnt vor neuen Shutdowns

Nachdem sich die Pandemie in den USA zunehmend verschlimmerte, wurden Shutdowns beschlossen, um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu bremsen. Diese Zwangsschließungen von Geschäften hat viele US-Amerikaner wirtschaftlich schwer getroffen. Zeitweise haben über 60 Millionen von ihnen ihren Job verloren, als die US-Wirtschaft ihren schwersten Einbruch seit dem zweiten Weltkrieg erlitt.

Dazu darf es nicht noch einmal kommen, warnte nun Jamie Dimon: "Es gibt viele Menschen, die unter einer hohen Anspannung und Belastung stehen, und die kein weiteres Jahr unter einem völligen Shutdown durchstehen können", sagte der JPMorgan-CEO laut "Fox Business" auf der Bilanz-Pressekonferenz für das dritte Quartal.

Doch die Aussichten sind diesbezüglich trüb: Der Winter naht, womit in vielen Regionen ein Restaurantbesuch im Freien nicht mehr möglich sein wird. Dies dürfte dem Gastgewerbe einen erneuten, heftigen Schlag versetzen. Zudem wurden die Hoffnungen auf einen Impfstoff zuletzt etwas gedämpft, weil mit Eli Lilly und Johnson & Johnson gleich zwei große Pharmakonzerne ihre Studien mit ihrem jeweiligen Impfstoffkandidaten aufgrund von Sicherheitsbedenken unterbrechen mussten. Außerdem liegt beim Rennen um das Präsidentschaftsamt Joe Biden in den Umfragen vor Donald Trump. Der Demokrat hat bereits angekündigt, im Falle eines Wahlsiegs einen erneuten Lockdown anzuordnen, falls Experten dies für nötig erachteten, um die Pandemie einzudämmen. Dagegen hat Amtsinhaber Trump dies ausgeschlossen.

Weitere Konjunkturspritze erforderlich

Um die finanziellen Folgen der Pandemie zumindest etwas abzumildern, hat der Kongress seit März bereits Konjunkturpakete mit einem Volumen von rund drei Billionen Dollar auf den Weg gebracht. Doch selbst dieser enorme Betrag scheint nicht auszureichen, weshalb in Washington heftig über ein weiteres billionenschweres Corona-Konjunkturpaket gestritten wird. Jedoch muss es zuvor beide Kongresskammern passieren, was sich als schwierig gestaltet, weil im Senat derzeit die Republikaner die Mehrheit haben, im Repräsentantenhaus hingegen die Demokraten. Bisher konnten sich beide Seiten jedoch weder über den Umfang der Hilfen noch über die Verteilung des Geldes einig werden. Dass am 3. November Präsidentschaftswahlen anstehen und sich beide Parteien im Vorfeld profilieren wollen, macht die Situation nicht einfacher.

Obwohl selbst US-Notenbankchef Jerome Powell weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Konjunktur durch das Parlament und Regierung gefordert hat, konnte bisher keine Einigung erzielt werden. "Zu wenig Unterstützung würde zu einer schwachen Erholung führen, was zu unnötigen Härten für Haushalte und Unternehmen führen würde", hatte Powell die Politiker zu einer Einigung gemahnt. Allerdings gab es zuletzt Bewegung in den festgefahrenen Verhandlungen: Nancy Pelosi zeigte sich optimistisch, dass noch diese Woche ein Stimulus-Deal verabschiedet werden kann.

Dimon hat den Druck auf die Streitenden zusätzlich erhöht und sich ebenfalls für ein weiteres Stimulus-Paket ausgesprochen. Seiner Meinung nach würde die Verlängerung einer Art Arbeitslosenversicherung und des Paycheck Protection Program (PPP) - ein Kreditprogramm für Kleingewerbe - die Chancen für einen besseren Ausgang verbessern. Außerdem sprach er sich dafür aus, dass die Beschäftigten "in angemessener Weise" wieder in ihre Büros zurückkehren.

Und wenn Jamie Dimon spricht, dann hört man auch in Washington zu. Schließlich hat JPMorgan die Finanzkrise von allen US-Instituten am besten überstanden. Da ist es kein Wunder, dass der 64-Jährige, der die größte US-Bank nun schon seit 2006 führt, zu den mächtigsten und prominentesten Bankenchefs in den USA zählt. Seine Strahlkraft wirkt weit über die Bank hinaus.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Anja Niedringhaus/AP

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