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17.10.2019 20:02
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Moody‘s untersucht Trumps Chancen auf Wiederwahl - nur ein einziges Mal irrten sich die Experten

Zweite Amtszeit?: Moody‘s untersucht Trumps Chancen auf Wiederwahl - nur ein einziges Mal irrten sich die Experten | Nachricht | finanzen.net
Zweite Amtszeit?
Die Experten von Moodys haben untersucht, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Donald Trump 2020 eine zweite Amtszeit als US-Präsident bekommt. Das Modell, auf das sie sich berufen, hat bislang nur ein einziges Mal versagt.
• Moody's Analytics nutzt drei wirtschaftsbasierte Modelle für eine Prognose zum Wahlausgang in den USA
• Alle drei Modelle zeigen einen deutlichen Wahlsieg von Donald Trump
• Hohe Wahlbeteiligung ist die einzige Chance der Demokraten

Die aktuellen Bemühungen der US-Demokraten, ein Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump einzuleiten, dürfte der Republikaner unbeschadet überstehen. Experten von Moody’s Analytics sehen den 73-jährigen sogar auf bestem Weg zu seiner Wiederwahl.

Studie untersucht drei verschieden Wirtschaftsmodelle

Moody’s Analytics hat im Rahmen einer Modellstudie drei Annahmen untersucht: Die persönliche, finanzielle Situation der US-Verbraucher, die Kursgewinne am Aktienmarkt in der Amtszeit von Donald Trump und die historisch niedrige Arbeitslosigkeit.

Die US-Verbraucherstimmung hatte sich zuletzt im Oktober überraschend verbessert: Der an der Universität Michigan berechnete Index für die Verbraucherstimmung in den USA stieg bei der Umfrage zur Monatsmitte auf 96,0.

Auch aus Anlegersicht war die bisherige Amtszeit von Donald Trump durchaus erfolgreich: Die großen US-Indizes haben deutliche Gewinne eingefahren und dabei die Finanzmärkte vieler anderer Länder deutlich outperformt - auch wenn ein Blick auf die Details verrät, dass die Börsen ihre größten Gewinne bis 2018 erreicht haben und die Zeit seitdem von starker Volatilität geprägt ist.

Und auch am US-Arbeitsmarkt lief es zuletzt gut: Die Arbeitslosenquote fiel bei konstanter Erwerbsquote auf den niedrigsten Stand seit 50 Jahren.

Wer der nächste US-Präsident wird

Unter der Voraussetzung, dass die US-Wirtschaft in allen drei untersuchten Szenarien so robust bleibt, wird Donald Trump mit großer Wahrscheinlichkeit wiedergewählt und könnte sogar mehr Stimmen gewinnen als im Präsidentschaftsrennen gegen Hillary Clinton im Jahr 2016, so das Ergebnis der Studie von Moody’s Analytics.

"Wenn die Wirtschaft in einem Jahr genauso ist wie heute oder ungefähr so, dann ist die Strahlkraft der Amtszeit stark und Trumps Wahlchancen stehen sehr gut - besonders dann, wenn die Demokraten nicht begeistert sind und nicht wählen gehen ", sagte Mark Zandi, Chefökonom bei Moody's Analytics und Co-Autor der Studie, die er zusammen mit Dan White, dem Direktor für Regierungsberatung und fiskalpolitische Forschung des Unternehmens, und Bernard Yaros, dem stellvertretenden Direktor, erstellt hat.

Bei der Frage, wie viele Stimmen Trump auf sich vereinen kann, sei der Knackpunkt die Wahlbeteiligung. Fällt diese durchschnittlich aus, wird Trump mindestens 289 Stimmen bekommen, so das Studienergebnis. Am besten würde Trump abschneiden, wenn man ausschließlich das Szenario untersucht, wie US-Amerikaner ihre persönliche Finanzlage einschätzen. Auf Basis dieses Modell erhalte Trump 351 Stimmen - 187 gingen an die Demokraten. Im Aktienmarktmodell würde Trump mit 289 zu 249 Stimmen gewinnen, das Arbeitsmarktmodell garantiere ihm einen Sieg von 332 zu 206 Stimmen.

Von der Wahlbeteiligung hängt alles ab

Trumps Chancen auf eine Wiederwahl sinken, wenn es eine rekordhohe Wahlbeteiligung auf Seiten der Demokraten gibt. "Eine Rekordbeteiligung ist für einen demokratischen Sieg von entscheidender Bedeutung", heißt es in dem Bericht.

Seit 1980 untersucht Moody’s auf Basis der 3 wirtschaftsbasierten Modelle einen möglichen Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen. Bislang lagen die Analytiker mit ihrer Prognose jedes Mal richtig - nur ein einziges Mal wichen die Wahlergebnisse von den Modellrechnungen ab: Im Jahr 2016, als Moody’s einen knappen Sieg für die Demokratin Hillary Clinton voraussagten, tatsächlich aber Donald Trump die Wahl gewann.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Jae C. Hong/AP, GrAl / Shutterstock.com
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