02.03.2019 14:00

Anleihen auf Johnson & Johnson: Beste Bonität

Euro am Sonntag-Anleihecheck: Anleihen auf Johnson & Johnson: Beste Bonität | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Anleihecheck
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Auf den Anleihekursen des Konzerns Johnson & Johnson lasten eine Klagewelle. Eine Gefahr sind Schadenersatzforderungen in den Babypuder-Prozessen aber nicht.
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von Jörg Billina, Euro am Sonntag

Der Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson produziert unter anderem die Mundspülung Listerine, die Babysalbe Bebe und die Hautcreme Neutrogena. Geld verdient der US-Konzern auch mit Medizintechnik und Pharmaprodukten, etwa dem Krebsmittel Darzalex. Erst in der vorver­gangenen Woche übernahm Johnson & Johnson für drei Milliarden Euro die Chirurgieroboter-Firma Auris Health. Laut der Landesbank Baden-Württemberg zählt der Konzern zu den Marktführern auf den Gebieten Orthopädie, Kardiologie und Rheuma. 2018 stieg der Umsatz um sieben Prozent auf 81,6 Milliarden Dollar, der Nettogewinn fiel mit 20 Milliarden Dollar um elf Prozent besser als im Jahr zuvor aus.


Die breite Produktpalette schützt vor Patentabläufen und generiert zudem hohe Cashflows, die Johnson & Johnson zur Bedienung von Schulden nutzen kann. Die drei Rating­agenturen Fitch, Moody’s und S & P beurteilen die Bonität des mit netto rund zehn Milliarden Dollar verschuldeten Konzerns jeweils mit der Bestnote "AAA" und stabilem Ausblick.


Der Cashflow in Höhe von derzeit 19 Milliarden Dollar begrenzt auch das Risiko von Produkthaftungen. Dem Konzern wird aktuell vorgeworfen, dass sein Babypuder Krebs auslösen könnte und außerdem vor Jahren wiederholt kleine Mengen von Asbest enthielt, was den zuständigen Aufsichtsbehörden jedoch nicht gemeldet worden sei. Chef Alex Gorsky bestreitet die Anschuldigungen vehement. Aktuell sind laut CNBC 11 700 Verfahren anhängig.

Kein Ratingdruck

Die anstehenden Gerichtsverfahren sorgen für vergünstigte Kaufkurse bei der bis März 2023 laufenden Dollar-Anleihe. Vorsichtige Anleger, die in den Bond investieren wollen, müssen die Klagewelle jedoch nicht fürchten. Analysten gehen davon aus, dass Johnson & Johnson die Belastungen stemmen kann. Bislang ist auch kein Ratingdruck erkennbar.










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Bildquellen: Gil C / Shutterstock.com, josefkubes / Shutterstock.com

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13.10.2020JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
27.08.2019JohnsonJohnson kaufenGoldman Sachs Group Inc.
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