22.09.2020 09:13

Gold und das große Plus von CFDs

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Rohstoff-Anleger sollten Differenzkontrakte immer auf dem Schirm haben. Und das gleich aus mehreren Gründen.
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Wenn man über die vielen Vorteile von Contracts for Difference, kurz CFDs, spricht, kommt man vor allem an einem Aspekt nicht vorbei: dass der Anleger damit völlig und unkompliziert das tun kann, was er eigentlich fast immer möchte, nämlich ohne große Umwege auf den Kurs eines Wertpapiers zu spekulieren. Oder um es noch konkreter zu machen: auf dessen Wertentwicklung. Denn auch wenn dieser Satz für den einen oder anderen Börsianer eine Binsenweisheit sein mag, trifft er den Kern: Performance ist das alles Entscheidende am Kapitalmarkt.

Besonders deutlich wird der Vorteil von CFDs am Beispiel von Gold. Das Edelmetall ist ein Phänomen, hat es für viele Marktteilnehmer doch eine fast schon mystische Bedeutung, nicht zuletzt, weil es seit Jahrtausenden als Krisenwährung gehandelt wird. Und doch lassen nicht wenige Börsianer Gold in ihrer Anlagestrategie außen vor. Unter anderem weil sie sich nicht entscheiden können, auf welche Art und Weise sie in Edelmetalle investieren wollen. Oder können.

Es ist ja auch klar: Physisches Gold, also Goldbarren oder -münzen, zu erwerben, ist mit einigen Fragen verbunden. Wo lagere ich sie? Fühle ich mich wirklich sicher, wenn ich in den eigenen vier Wänden kleine Schätze von nicht unbeträchtlichem Wert aufbewahre? Wie hoch sind die Kosten eines Tresors oder Schließfach bei der Bank und inwieweit belasten sie meine Rendite? Mit einem CFD auf Gold geht der Anleger all diesen Problemen aus dem Wege. Er erwirbt den Kontrakt einfach digital bei seinem Broker - und schon ist er investiert.

Es gibt aber noch einen weiteren Pluspunkt. Während der Käufer physischen Goldes hoffen muss, dass dessen Preis steigt, ist der CFD-Anleger flexibler. Er kann durchaus auch auf fallende Goldkurse setzen, und das sogar mit Hebel. Und dass der Goldpreis nicht in den Himmel steigt, haben schließlich die vergangenen Wochen gezeigt, als die Notierung Anfang August nach dem Erreichen eines neuen Hochs jenseits der 2.000-Dollar-Marke anfing zu korrigieren.

Der eine oder andere Anleger mag diese Entwicklung vorhergesehen haben und er fragt sich zurecht, warum er seine Erkenntnisse nicht flexibel am Markt umsetzen sollte: "Wenn ich mich Gold gut auskenne und Bewegungen der Notierung in alle Richtungen gut einzuschätzen weiß - warum sollte ich das dann nicht in entsprechende Aktivitäten umsetzen und so traden können? Beispielsweise auch auf fallende Notierungen und mit Hebel?"

Es liegt nahe, dass sich immer mehr diese Frage stellen, denn CFDs gewinnen in diesen turbulenten Märkten rapide an Anhängern. Viele von diesen setzen auf Differenzkontrakte, die als Basiswert einen Rohstoff haben. Denn - auch das liegt nahe - was für Gold gilt, gilt in ähnlicher Weise auch für Silber, Öl und Co: Das alles Entscheidende ist die Performance - und ein Anleger sollte flexible Möglichkeiten haben, diese für sich zu nutzen.

Rafael Neustadt ist Geschäftsführer des Contracts for Difference Verband e.V. (CFD-Verband) und ist seit 25 Jahren in der CFD Branche aktiv. Nachdem er einige Jahre bei der Deutschen Bank in Düsseldorf tätig war, wirkte er an der Gründung der FXFlat Wertpapierhandelsbank mit, deren Geschäftsführer Rafael Neustadt ebenfalls ist.

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