Devisen: Euro legt zu
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Montag zugelegt. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1887 Dollar. Damit stieg der Euro um rund einen halben Cent. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1836 (Freitag: 1,1742) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8448 (0,8516) Euro.

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Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.Enttäuschend ausgefallene Konjunkturdaten aus Deutschland belasteten die Euro nicht. Das vom Ifo-Institut erhobene Geschäftsklima verharrte auf einem niedrigen Niveau. Volkswirte hatten eine Verbesserung erwartet. "Die deutsche Wirtschaft startet ohne Schwung ins neue Jahr", kommentierte Ifo-Chef Clemens Fuest.
Nach zwei Rückgängen in Folge sei eine Erholung des Ifo-Geschäftsklimas erwartet worden, schrieb Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. "Dass diese ausblieb, ist eine Enttäuschung." Der Trend beim Ifo-Geschäftsklima weise nicht mehr nach oben. Das dürfte vor allem daran liegen, dass viele Unternehmen über das Ausbleiben breit basierter Reformen enttäuscht sind. "Die Wirtschaft dürfte sich in diesem Jahr nur zögerlich erholen."
Die Daten bewegten den Devisenmarkt kaum, da keine Auswirkungen auf die Geldpolitik der EZB erwartet werden. "Die Währungshüter haben immer wieder deutlich gemacht, dass die Geldpolitik gut positioniert und eine abwartende Haltung zu favorisieren ist", schreiben die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86750 (0,86810) britische Pfund, 182,52 (185,71) japanische Yen und 0,9223 (0,9277) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 5.089 Dollar. Das waren etwa 101 Dollar mehr als am Freitag. Zwischenzeitlich wurde ein Rekordwert von 5.111 Dollar erreicht./jsl/stw