Darum schwächelt der Euro

Der Kurs des Euro hat am Dienstag nachgegeben.
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Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1377 US-Dollar gehandelt. Am Morgen hatte sie noch rund einen halben Cent höher notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1392 (Montag: 1,1456) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8778 (0,8729) Euro.
Der Dollar profitierte von der Verunsicherung an den Finanzmärkten. Auslöser war eine Welle an Gewinnmitnahmen an den Aktienmärkten in Japan und Südkorea. Die Weltleitwährung Dollar war in diesem Umfeld gefragt.
Bereits am Montag hatten Aussagen der EZB-Präsidentin Christine Lagarde den Euro etwas belastet. Sie hatte sich für eine maßvolle geldpolitische Reaktion auf die durch den Iran-Krieg ausgelösten Inflationsgefahren ausgesprochen.
"Im Kern ist das nicht neu", kommentierten Analysten der Dekabank. Der Markt habe die Aussagen allerdings als Hinweis aufgenommen, dass trotz der erhöhten Inflation im gemeinsamen Währungsraum zunächst wohl nicht mit einer weiteren schnellen Zinserhöhung durch die EZB zu rechnen sei.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86200 (0,86468) britische Pfund, 184,02 (185,33) japanische Yen und 0,9225 (0,9257) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.127 Dollar. Das waren rund 62 Dollar weniger als am Vortag.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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