Welche Krypto kaufen? Fünf Coins, die trotz Grönland-Streit spannend sind

19.01.26 05:14 Uhr

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Welche Kryptowährung kaufen?

Der geopolitische Streit um Grönland und die angedrohten US-Strafzölle gegen europäische Staaten haben die Nervosität an den globalen Finanzmärkten spürbar erhöht. Während Aktien und Währungen auf politische Unsicherheit reagieren, rückt für viele Investoren erneut die Frage nach Absicherung, Alternativen und strukturellem Wachstum in den Fokus. Kryptowährungen stehen dabei in einem spannenden Spannungsfeld: Einerseits gelten sie als Risiko-Assets, andererseits zunehmend als Hedge gegen politische und monetäre Verwerfungen. Gerade in diesem Umfeld lohnt sich ein Blick auf fünf Projekte, die trotz – oder gerade wegen – der aktuellen Unsicherheiten strategisch interessant erscheinen.

Bitcoin – Der geopolitische Profiteur

Bitcoin steht in geopolitisch angespannten Phasen traditionell in einer ambivalenten Rolle: Kurzfristig wird er oft wie ein Risiko-Asset gehandelt, mittelfristig profitiert er jedoch von genau den Unsicherheiten, die das Vertrauen in klassische Finanzsysteme untergraben. Der aktuelle Grönland-Streit und die damit verbundenen Zoll- und Handelsrisiken erinnern viele Investoren daran, wie stark politische Entscheidungen Währungen, Anleihen und Aktien beeinflussen können. Bitcoin hingegen bleibt ein nicht-staatliches, zensurresistentes Asset, dessen Geldpolitik nicht verhandelbar ist.

Gerade institutionelle Investoren nutzen Bitcoin zunehmend als strategische Beimischung, um sich gegen geopolitische und monetäre Risiken abzusichern. Hinzu kommt das strukturell knappe Angebot, das nach dem letzten Halving noch langsamer wächst. In einem Umfeld, in dem Staaten wieder verstärkt über Zölle, Handelsbarrieren und geopolitische Machtausübung sprechen, gewinnt die Idee eines neutralen, globalen Wertspeichers weiter an Attraktivität. 

Kurzfristig bleibt die Dynamik jedoch Risk-off geprägt. 

Bitcoin Hyper – Der gehebelte Bitcoin-Trade

Bitcoin Hyper positioniert sich als eine Art High-Beta-Wette auf den Bitcoin-Erfolg. Während Bitcoin selbst bereits stark institutionalisiert ist, zielt Bitcoin Hyper auf Anleger ab, die bewusst mehr Risiko eingehen wollen, um von überproportionalen Kursbewegungen zu profitieren. Gerade in Phasen, in denen geopolitische Spannungen die Volatilität erhöhen, können solche Konstrukte besonders stark performen – allerdings eben in beide Richtungen.

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Spannend ist dabei weniger die kurzfristige Spekulation, sondern die strukturelle These: Wenn Bitcoin in den kommenden Jahren weiter als digitales Reserve-Asset an Bedeutung gewinnt, könnten darauf aufbauende Hebel- oder Derivat-Konzepte eine eigene Investment-Nische besetzen. Bitcoin Hyper spielt genau dieses Narrativ. Für erfahrene Investoren kann das Projekt als taktische Beimischung interessant sein, um von starken Bitcoin-Bewegungen überproportional zu profitieren. Klar ist aber auch: Das Risiko ist deutlich höher als bei BTC selbst, und das Asset eignet sich eher für aktive Strategien als für konservatives Buy-and-Hold. Mit über 30,7 Millionen Dollar im Presale deutet die Bitcoin-L2 jedoch bereits ihr Potenzial an. 

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Dash – Zahlungsmittel in unsicheren Zeiten

Dash ist einer der älteren, aber oft unterschätzten Coins im Markt, der aktuell wieder entdeckt wird. Während viele Projekte sich auf DeFi, NFTs oder neue Narrative stürzen, ist Dash seinem ursprünglichen Zweck treu geblieben: schnelles, günstiges digitales Geld. In geopolitisch angespannten Zeiten, in denen Kapitalverkehr, Bankensysteme oder Währungen unter Druck geraten können, gewinnt genau dieser Anwendungsfall wieder an Relevanz.

Dash bietet mit InstantSend und seinem Masternode-System eine Infrastruktur, die auf Effizienz und Stabilität ausgelegt ist. Gerade in Ländern mit schwacher Währung oder eingeschränktem Zugang zum Bankensystem wird Dash real genutzt – nicht nur gehandelt. Das unterscheidet den Coin von vielen rein spekulativen Projekten. Für Anleger ist Dash weniger ein Hype-Trade, sondern eher eine Wette auf den Zahlungs-Use-Case von Krypto. Sollte die geopolitische Fragmentierung weiter zunehmen und internationale Zahlungssysteme stärker politisiert werden, könnte genau diese Art von neutralem, funktionalem Krypto-Geld wieder deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Maxi Doge – Spekulation auf Marktpsychologie

Maxi Doge ist kein klassisches Fundamental-Investment, sondern eine bewusste Wette auf Marktpsychologie, Narrative und Community-Dynamik. Meme-Coins haben in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt, dass sie in Phasen hoher Liquidität und hoher Aufmerksamkeit extreme Kursbewegungen erzeugen können – oft völlig losgelöst von klassischen Bewertungsmaßstäben.

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Gerade in unsicheren Marktphasen fließt Kapital nicht nur in defensive Assets, sondern auch in hochspekulative Wetten mit asymmetrischem Chance-Risiko-Profil. Maxi Doge adressiert genau dieses Segment. Entscheidend ist hier nicht Technologie, sondern Reichweite, Storytelling und virale Verbreitung. Für Anleger bedeutet das: Maxi Doge ist kein Basis-Investment, sondern eine gezielte Spekulation auf Momentum. Wer hier investiert, sollte sich der hohen Volatilität bewusst sein – aber genau diese Volatilität ist es, die in euphorischen Marktphasen für extreme Renditen sorgen kann.

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Pax Gold – Der digitale Krisen-Hedge

Pax Gold verbindet zwei Welten: die Stabilität von physischem Gold mit der Flexibilität der Blockchain. Jeder PAXG-Token ist durch echtes Gold gedeckt, das in Tresoren gelagert wird. In geopolitischen Krisen – und genau das zeigt der aktuelle Grönland-Konflikt erneut – flüchten Investoren traditionell in Gold. Pax Gold macht diesen klassischen Safe-Haven-Trade nun auch für Krypto-Investoren einfach zugänglich.

Der große Vorteil liegt in der Handelbarkeit: PAXG kann wie jede Kryptowährung transferiert, in DeFi-Strukturen genutzt oder schnell umgeschichtet werden – ohne die Nachteile von physischer Lagerung. In einem Umfeld steigender politischer Risiken, möglicher Handelskonflikte und wachsender Unsicherheit über Währungen bietet Pax Gold eine digitale Absicherung gegen systemische Schocks. Für viele Portfolios kann PAXG damit eine strategische Rolle als Stabilitätsanker spielen, während der restliche Krypto-Teil auf Wachstum und Innovation setzt.

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