31.01.2021 16:13

Verbraucherzentrale: So zahlt man am besten beim Online-Shopping

Bezahlen beim Onlinekauf: Verbraucherzentrale: So zahlt man am besten beim Online-Shopping | Nachricht | finanzen.net
Bezahlen beim Onlinekauf
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PayPal, Kreditkarte oder Sofortüberweisung - beim Interneteinkauf stehen meist mehrere Zahlungsarten zur Verfügung. Doch welche ist die sicherste und was empfiehlt die Verbraucherzentrale?
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Shoppen mit Auswahl

Der Einkauf im Internet erfreut sich bereits seit einigen Jahren großer Beliebtheit und bietet viele Vorteile. Statt sich über volle Läden und lange Schlangen an der Kasse zu ärgern, kann der Kunde ganz bequem vom Sofa aus seine gewünschte Ware bestellen und dabei auf ein scheinbar grenzenloses Sortiment zugreifen, ohne sein Zuhause verlassen zu müssen. Auch die Auswahl der Zahlungsarten wird dabei immer größer, denn neben den gängigen Klassikern wie Kauf auf Rechnung, Vorkasse oder Lastschrift existieren noch andere Zahlungsoptionen im E-Commerce. Diese bieten neben vielen Vorteilen, jedoch auch einige Nachteile. Im folgenden Artikel erläutern wir Ihnen welche das sind und welche Empfehlung die Verbraucherzentrale ausspricht.

Vorkasse

Eine Möglichkeit ist die Zahlung per Vorkasse. In nahezu jedem Onlineshop wird diese Zahlungsart angeboten, da sie besonders für Händler vorteilhaft ist. Sie verursacht jedoch auch für den Kunden, bis auf Kontoführungsgebühren, keine direkten zusätzlichen Kosten. Bei der Vorkasse bestellt ein Kunde im Onlineshop und überweist den fälligen Betrag, noch bevor er die Ware erhält. Der Onlinehändler sendet die Ware erst nach Eingang der Zahlung an den Kunden. Die Zahlungsart der Vorkasse ist bei vielen Kunden jedoch nicht sonderlich beliebt, da vor allem Neukunden, die vorher noch keinen Kontakt zum Onlineshop hatten, bei einer Zahlung in Vorkasse ein gewisses Maß an Vertrauen mitbringen müssen. Denn während Onlinedienste wie beispielsweise PayPal eine eventuelle Rückerstattung erleichtern, falls die Ware nicht ankommt, ist dies bei einer Zahlung per Vorkasse nicht ohne weiteres möglich. Die lange Bearbeitungszeit von meist zwei bis drei Tagen, bis eine Zahlung beim Onlinehändler eingeht, ist für viele Kunden ebenfalls ein Grund auf eine andere Zahlungsmethode zurückzugreifen. Auch die Verbraucherzentrale bezeichnet die Bezahlung per Vorkasse oder Überweisung als "sehr riskant" und rät dazu, wenn möglich eine andere Zahlungsart zu wählen.

Kauf auf Rechnung

Was die Zahlung per Vorkasse in puncto Beliebtheit beim Verkäufer ist, ist die Zahlung per Rechnung beim Käufer. Für Kunden stellt der Kauf auf Rechnung die sicherste Form des Online-Einkaufs dar und erfreut sich deswegen seit Jahren großer Beliebtheit. Grund ist das kundenfreundliche Prinzip dahinter, denn man erhält zuerst die Ware und zahlt anschließend nur das, was man auch wirklich behalten möchte. So kann man sich bequem seine gewünschte Ware im Internet bestellen, bekommt diese geliefert und zahlt im Anschluss den ausstehenden Rechnungsbetrag. Es kommt jedoch häufig vor, dass Kunden beim Rechnungskauf eine schlechte Zahlungsmoral haben und die Rechnung erst verspätet oder gar nicht zahlen. Was für den Verkäufer einen Nachteil darstellt, ist für den Käufer jedoch ein Vorteil, daher stuft auch die Verbraucherzentrale die Rechnung per Kauf als die sicherste Zahlungsmethode beim Onlineshopping ein.

Lastschrift

Zu den beliebtesten und auch bekanntesten Zahlungsarten im E‑Commerce gehört die Zahlung per Lastschrift, da der technische Ablauf sehr einfach gehalten ist. Entscheidet sich der Kunde für einen Kauf im Internet, muss er während des Bezahlvorgangs seine Kontodaten eintragen. Damit erteilt der Kunde dem Verkäufer die Ermächtigung, das Geld von seiner Bank einzuziehen. Der Abbuchungsvorgang ereignet sich aber nicht während des Online-Kaufes, sondern ist ein nachgelagerter Schritt. So erhält auch hier der Kunde erst seine Ware und zahlt anschließend automatisch durch die Einzugsermächtigung. Auch diese Zahlungsart hält die Verbraucherzentrale für eine der sichersten, da Kunden Abbuchungen von ihrem Konto ohne Angabe von Gründen innerhalb von acht Wochen rückgängig machen können. Das Risiko, für nicht erhaltene oder fehlerhafte Ware bezahlen zu müssen, fällt also vergleichsweise gering aus. Die Verbraucherzentrale rät daher zur Zahlung per Lastschrift, wenn ein Kauf auf Rechnung nicht möglich sein sollte.

Kreditkarte

Die Kreditkartenzahlung gehört mittlerweile nicht nur zu den beliebtesten Zahlarten im Online-Handel, sondern ist auch besonders unkompliziert in der Anwendung. Wenn der Kunde mit Kreditkarte bezahlt, braucht er beim Check-out im Online-Shop, ähnlich wie bei der Erteilung einer Einzugsermächtigung, nur wenige Daten einzutragen. Der Shopbetreiber benötigt für eine Kaufabwicklung via Kreditkarte lediglich die Kreditkartennummer, den Inhaber der Kreditkarte, das Ablaufdatum und die Prüfnummer. Nach der Eingabe werden die Daten an das Kreditkarteninstitut gesendet und überprüft, sodass anschließend eine Abbuchung des Rechnungsbetrags stattfinden kann. Was zunächst nicht nur einfach, sondern auch sicher klingt, wird von der Verbraucherzentrale dennoch kritisiert, da der Kunde bereits vor Erhalt der Ware zahlt. Hinzu kommt, dass der Kunde, wenn er die Ware zurückschicken möchte, seine Zahlung bei dem Unternehmen selbst zurückfordern muss.

PayPal, Klarna & Co.

Neben den klassischen Zahlungsarten kamen in den letzten Jahren immer mehr Alternativen hinzu. So haben Kunden heute die Möglichkeit ihre Zahlungen über Anbieter wie PayPal oder Klarna abzuwickeln. Hierbei werden dem Kunden viele Vorteile geboten, wie versicherter Versand oder eine spätere Zahlung. Ebenfalls übernehmen die Anbieter in der Regel den Rückversand und klären die Haftung im Schadensfall. Da es sich dabei aber um eine zusätzliche Leistung handelt, welche nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, empfiehlt die Verbraucherzentrale, den Anbieter im Voraus zu prüfen und besonders auf das Kleingedruckte zu achten.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Olleg / Shutterstock.com, mtkang / Shutterstock.com

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