12.08.2021 22:37

Decacorn Celonis: Ein zweites SAP?

Die Zukunft von Celonis: Decacorn Celonis: Ein zweites SAP? | Nachricht | finanzen.net
Die Zukunft von Celonis
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Celonis ist Deutschlands erstes Startup mit einer Unternehmensbewertung von zehn Milliarden Dollar - was es vom Einhorn zum Decacorn macht. Doch was macht Celonis so erfolgreich und wie sehen die Zukunftspläne des Unternehmens aus?
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Was ist Celonis?

Im Jahr 2011 wurde das Münchner Unternehmen Celonis gegründet. Mittlerweile arbeiten zahlreiche Firmen mit dem zehnfachen Unicorn zusammen. Darunter auch namhafte Konzerne wie Siemens, Bayer oder Coca-Cola. Das Startup beschäftigt sich mit Process Mining. Hierbei werden Daten von Unternehmen gesammelt und ausgewertet, um Geschäftsprozesse zu analysieren und digital darzustellen oder zu simulieren. Um bei der Analyse der Daten Probleme festzustellen und auch durch gesammelte Erfahrungswerte eine Lösung anbieten zu können, ist auch Machine Learning überaus wichtig.

Was macht Celonis so besonders?

Ein großer Vorteil von Celonis ist die Kompatibilität mit verschiedenen IT-Systemen. Dinge wie zum Beispiel die Buchhaltung, das Personalwesen oder der Einkauf laufen in einigen Firmen über verschiedene Systeme, die jedoch alle an Celonis angeschlossen werden können. Die Software kann nun Daten aus allen Bereichen sammeln und Probleme im Prozess sichtbar machen. Am Beispiel der Deutschen Telekom zeigt Co-Chef Bastian Nominacher im Interview mit der WirtschaftsWoche, dass das Telekommunikationsunternehmen allein im kaufmännischen Bereich Einsparungen von 60 Millionen Euro erzielen konnte. Das im Oktober 2020 erschienene Execution Management System des Startups kann Probleme in den Prozessen nicht mehr nur erkennen und darstellen, sondern schlägt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz vor, wie das Problem gelöst werden kann.

Celonis Zukunftspläne

Neugewonnenes Kapital will Celonis für zwei wichtige Dinge investieren. Zum einen will das Unternehmen sein Produkt so weiterentwickeln, sodass es noch breitere Datenmengen verarbeiten kann und die Software so um einiges leistungsstärker wird. Des Weiteren plant das Startup seine Infrastruktur zu verbessern, um ihr Produkt und ihren Service global anbieten zu können. Zu einem Börsenstart gibt es im Moment, nach Aussage Bastian Nominachers gegenüber der WirtschaftsWoche, noch keine genauen Pläne. Auch Celonis mit anderen Unternehmen wie SAP vergleichen will er vorerst nicht. Dass SAP jedoch den Mitwettbewerber Signavio gekauft hat, bestätigt für Nominacher bloß die eigene Relevanz des Startups. Wichtig ist es Celonis vor allem, seine Unabhängigkeit von Softwareanbietern und die große Kompatibilität zu verschiedenen Systemen zu erhalten.

E. Schmal / Redaktion finanzen.net

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