14.09.2021 23:06

Lebewohl Magnetstreifen: Darum führt MasterCard Änderungen an der Kreditkarte durch

Große Veränderung: Lebewohl Magnetstreifen: Darum führt MasterCard Änderungen an der Kreditkarte durch | Nachricht | finanzen.net
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Jeder, der an der Kasse schon einmal mit Kreditkarte bezahlt hat, kennt ihn: den Magnetstreifen, der durch das Lesegerät gezogen werden muss. Damit soll bei MasterCard allerdings nun Schluss sein. Doch warum wird der Magnetstreifen der Kreditkarte entfernt?
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Die Anfänge der Kreditkarten

In einem Blogbeitrag rekapituliert MasterCard die Anfänge der modernen Kreditkarten: Anders als heute war das Auslesen per Lesegerät damals noch nicht möglich. Die Angestellten hinter der Kasse waren zu Anfang gezwungen, sich die Kundendaten bei jeder einzelnen Kartenzahlung per Hand zu notieren. Mit der Einführung von Flachbettdruckmaschinen war das Notieren per Hand vorbei. Diese Geräte übertrugen die Daten von der Kreditkarte direkt auf ein Kohlepapier. Doch auch diese Art der Datensammlung war nicht optimal, denn die Angestellten an der Kasse schürften sich an der Prägeplatte des Gerätes immer wieder die Knöchel auf. Doch nicht nur das Aufnehmen der Kundendaten war schwierig. Auch das Überprüfen dieser stellte sich als umständlicher Vorgang heraus. Denn um zu kontrollieren, ob ein Kunde auch kreditwürdig war, mussten die Angestellten eine monatlich von den Kreditunternehmen herausgegebene Liste mit ungültigen Kontonummern mit denen ihrer Kunden abgleichen.

Einführung des Magnetstreifen

Eine effizientere Lösung musste her. Anfang der sechziger Jahre kam schließlich der Magnetstreifen ins Spiel. Eine Innovation, welche die Welt zum Großteil dem US-amerikanischen Unternehmen IBM zu verdanken hat, so MasterCard weiter. Die Kartendaten konnten von da an auf dem Magnetsteifen kodiert und mit einem Lesegerät ausgelesen werden. Diese Art des Auslesens war bahnbrechend für die Entwicklung von elektronischen Zahlungsterminals und Chipkarten.

Deshalb wird der Magnetstreifen entfernt

Mittlerweile hat sich die Technik jedoch weiterentwickelt. MasterCard ist nun der erste Zahlungsdienstleister, der angekündigt hat, den Magnetstreifen von den Kreditkarten zu entfernen. Gründe dafür sind nach eigenen Angaben "einerseits die veränderten Zahlungsgewohnheiten der Verbraucher und andererseits die Entwicklung neuer Technologien." Die Chipkarten sollen in Zukunft sowohl leistungsstärker als auch sicherer Variante werden. Viele der Chipkarten ermöglichen inzwischen bereits durch winzige Antennen das kontaktlose Bezahlen. Die sicherste Variante stellt allerdings die biometrische Karte dar. Diese enthält sowohl einen Chip, als auch einen persönlichen Fingerabdruck.

Ab 2024 soll der Magnetstreifen von den MasterCard-Kreditkarten entfernt werden. Bisher sind noch keine weiteren Zahlungsdienstleister dem Beispiel von MasterCard gefolgt. Ob also andere nachziehen und ebenfalls die Entfernung der Magnetstreifen ankündigen, zeigt die Zukunft.

E. Schmal / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: garmoncheg / Shutterstock.com

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