02.03.2021 22:36

Das sind die Spritfresser beim Auto

Hoher Spritverbrauch: Das sind die Spritfresser beim Auto | Nachricht | finanzen.net
Hoher Spritverbrauch
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Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, verbraucht entsprechend auch viel Sprit. Doch wer die schlimmsten Spritfresser in seinem Auto kennt, kann einiges an Geld sparen.
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Autofahren wird immer teurer. Nicht nur die KFZ-Steuer für viele Neuwagen hat sich seit dem 1. Januar 2021 erhöht, sondern auch die Spritpreise sind seit Jahresbeginn gestiegen. Da lohnt es sich, die größten Spritfresser im eigenen Auto zu kennen, um doch an der ein oder anderen Ecke zu sparen.

So viel Sprit schlucken Sitzheizung, Navi & Co.

Der ADAC hat in einer aktuellen Untersuchung herausgefunden, welche elektronischen Geräte den Spritverbrauch beim Fahren in die Höhe treiben.

Zur Erklärung: Alle Geräte im Auto benötigen Energie. Diese Energie wird von der altbekannten Lichtmaschine erzeugt, die Strom generiert und dadurch dann die Startbatterie lädt. Je mehr Strom die Lichtmaschine liefern muss, desto stärker muss der Verbrennungsmotor arbeiten, um diese anzutreiben. Je stärker der Motor arbeitet, desto höher ist dann auch der Spritverbrauch.

Die Faustformel des ADAC lautet dabei, dass bei einer Leistung von 100 Watt der Verbrauch um 0,1 Liter pro hundert Kilometer steigt. Doch wie viel verbraucht beispielsweise eine Sitzheizung?

Während der Wintermonate laufen die Sitzheizungen auf Hochtouren. Aber nicht nur die Sitze lassen sich inzwischen ganz bequem beheizen, denn auch Außenspiegel, Front- und Heckscheibe oder das Lenkrad haben in neueren Modellen eingebaute Heizsysteme. Diese kommen den Berechnungen des ADAC zusammen mit der Lüftung schnell auf 500 Watt, was einen zusätzlichen Spritverbrauch von 0,5 Litern zur Folge hätte. Diese Werte können sich von Fahrzeug zu Fahrzeug unterscheiden, aber als ersten Anhaltspunkt können sie vielen Autofahrern von Nutzen sein.

Wahre Spritfresser sind Klimaanlagen. Je nachdem, ob es sich um ein vollautomatisches, halbautomatisches oder manuelles Modell handelt, kann der Mehrverbrauch zwischen 10 und 15 Prozent liegen. In der Stadt kann dieser Wert sogar auf bis zu 20 Prozent ansteigen.

Was rät der ADAC?

Zur Reduktion des Spritverbrauchs rät der ADAC, alle elektrischen Geräte, die während der Fahrt nicht unbedingt gebraucht werden, abzuschalten und nur bei Bedarf zu aktivieren. Es genüge beispielsweise, die Heizung der Heckscheibe nur so lange laufen zu lassen, bis diese komplett von Eis befreit ist.

Doch es gibt weitere ganz einfache Methoden, den Spritverbrauch des eigenen Fahrzeugs zu reduzieren, denn jedes Kilogramm an Mehrgewicht braucht Sprit. Deshalb sollten Fahrzeughalter immer darauf achten, das Fahrzeug frei von Müll oder anderem unnötigen Ballast zu halten.

Auch der Fahrstil beeinflusst den Spritverbrauch enorm, denn starkes Beschleunigen lässt den Spritverbrauch in die Höhe schießen. Aus diesem Grund sollte man versuchen, die gewünschte Geschwindigkeit möglichst lange zu halten. Dementsprechend ist eine angepasste Geschwindigkeit nicht nur spritsparender, sondern auch um einiges sicherer, da ein ständiges Fahren auf der Überholspur überflüssig wird.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: sint / Shutterstock.com
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