22.06.2021 23:10

Vom Fußballplatz in die Chefetage: Diese 14 Ex-Fußballer verdienen ihr Geld jetzt als Unternehmer

Karrieren abseits des Spiels: Vom Fußballplatz in die Chefetage: Diese 14 Ex-Fußballer verdienen ihr Geld jetzt als Unternehmer | Nachricht | finanzen.net
Karrieren abseits des Spiels
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Da man im Profifußball im Alter von 30 Jahren eigentlich schon ausgedient hat, sollte man sich als Spieler möglichst frühzeitig um Beschäftigungsmöglichkeiten nach der Sportlerkarriere bemühen. Dementsprechend haben diese zwölf Ex-Fußballer ihre Passion als Unternehmer gefunden.
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• Philipp Lahm mit Startup-Portfolio
• Lukas Podolski mit Döner-Imbiss und Eisdiele
• Björn Gulden: Vom Nationalspieler zum PUMA-Chef


Angeblich soll jeder vierte Bundesliga-Spieler nach seiner aktiven Fußballkarriere so gut wie bankrott sein. Dementsprechend haben die Sportler den Ruf, sehr schlecht mit Geld haushalten zu können. Dennoch gelingt es manchen nach ihrer aktiven Zeit als Profifußballspieler in die Welt des Unternehmertums einzutauchen.

Ex-Bayern-Stars mit ausgeprägtem Geschäftssinn

Unter den ehemaligen Fußballprofis des FC Bayern München finden sich einige Unternehmer und Investoren wieder. Der wohl bekannteste unter ihnen ist Uli Hoeneß. Hoeneß, der in seiner aktiven Zeit als Fußballspieler schon Weltmeister, Europameister, Europapokalsieger und natürlich auch deutscher Meister wurde, zeigte sein Geschick auch abseits des Spielfelds. Im Jahr 1985 gründete er seine eigene Wurstfabrik, die unter anderem Nürnberger Rostbratwürste produziert, welche in diversen Supermärkten wie Aldi und natürlich in der Allianz Arena verkauft werden. Heute wird das Unternehmen von seinem Sohn Florian geführt. Des Weiteren machte Hoeneß den FC Bayern München als Vereinsmanager zum wohl erfolgreichsten deutschen Fußballverein.

Auch die Ex-Bayernspieler Oliver Kahn und Philipp Lahm nutzten ihr Karriereende im Profifußball als Sprungbrett in das Unternehmertum. So betreibt Oliver Kahn mit Goalplay nun seine eigene Internetplattform für junge Fußballspieler. Hier werden unterschiedliche Trainingsvideos, welche die Nutzer bei ihren physischen Übungen unterstützen und anleiten, angeboten. Zudem ist Kahn seit Januar 2020 Mitglied des Vorstands vom FC Bayern München und soll ab Juli 2021 das Amt des Vorstandsvorsitzenden von Karl-Heinz Rummenigge übernehmen.

Startup-Star Philipp Lahm

Kaum ein Ex-Fußballprofi ist nach seiner aktiven Karriere so tief in die Startup-Szene eingetaucht, wie Philipp Lahm. Der ehemalige Bayern-Kapitän ist nicht nur bei unzähligen jungen Firmen beteiligt, er engagiert sich auch aktiv in der deutschen Gründerszene. Mit Beteiligungen an Schneekoppe, Die BrückenKöpfe, Sixtus sowie an der deutschen Sportlotterie hat sich Lahm schon jetzt ein ansehnliches Portfolio an Unternehmen und Startups zusammengestellt.

Der Smart Ball als Investment-Chance

Der ehemalige Fußballprofi und Nationalspieler Fabian Ernst ist nach seinem Karriereende auch auf die Seite der Investoren gewechselt. So war Ernst, laut dem Nachrichtenmagazin "FOCUS Online", bis Ende 2020, Eigentümer des dänischen Klubs Næstved BK. Heute ist er als Investor und Gründer an der Sport Technology Systems GmbH beteiligt. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Smart Balls, der Kennzahlen wie Kontakte, Richtungen, Höhe und Geschwindigkeit messen kann. Mithilfe einer App sollen diese Daten dann ausgewertet und zur Verbesserung des Fußballtrainings genutzt werden. Langfristig will Ernst mit seinem Unternehmen noch weitere smarte Produkte rund um das Thema Fußball entwickeln.

Mit Döner und Eis zum Unternehmer

Im Gegensatz zu seinen Kollegen wartete der Fußballprofi Lukas Podolski nicht erst auf das Ende seiner Karriere, um als Unternehmer durchzustarten. So eröffnete Podolski 2017 in Köln seine erste Eisdiele mit dem Namen Ice Cream United. 2018 folgte dann der Döner-Imbiss Mangal Döner, von dem mittlerweile mehrere Ableger in Köln existieren. Mit dem Bekleidungsgeschäft Strassenkicker sowie der Indoor-Fußballhalle Strassenkicker Base erweiterte der ehemalige Nationalspieler ein weiteres Mal seine Unternehmungen.

Stanislawski: Vom Tore schießen zum Paletten schieben

Um die Spielqualität eines Fußballers während eines Spiels zu überprüfen, gründeten die Fußballprofis Stefan Reinartz und Jens Hegeler Impect. Das Programm wertet Daten aus der Bundesliga aus und überprüft somit die Dribbling- und Passqualität jedes einzelnen Spielers. Mit einem etwas nachvollziehbarerem Geschäftsmodell beschäftigen sich nach ihrer aktiven Karriere demgegenüber die Ex-Fußballprofis Holger Stanislawski und Alexander Laas. Seit dem Jahr 2014 führen sie zusammen einen REWE-Markt in Hamburg Winterhude.

PUMA: Hier wird der Kunde zum Chef

Dass man es als Ex-Fußballprofi auch in die Management-Ebene eines Milliarden-Euro-Konzerns schaffen kann, beweist Björn Gulden. Der ehemalige norwegische Nationalspieler ist nach diversen Zwischenstopps bei Deichmann, Pandora und adidas seit 2013 der Vorstandsvorsitzende des Sportartikelherstellers PUMA.

Ex-AC Mailand-Star versucht sich in der Biotech-Branche

Ein besonders großes Engagement legte auch der ehemalige FC Arsenal- und AC Mailand-Spieler Mathieu Flamini an den Tag: Zusammen mit einem Bekannten gründete er die Biotech-Firma GF Biochemicals, welche sich darauf spezialisiert hat, kostengünstige Lävulinsäure zu erzeugen. Laut Berichten von "FOCUS Online" könnte sich diese Investition bald auszahlen, denn nach den Aussagen von Experten ist es eventuell möglich, Lävulinsäure als Erdölersatz zu nutzen.

Simon Rolfes und die Torlinientechnik

Mit einem ebenfalls sehr spannenden Thema beschäftigt sich nun auch der Ex-Leverkusener Profikicker Simon Rolfes. Im Jahr 2017 übernahm er GoalControl, eine Firma die Torlinientechnik vertreibt. Heute heißt das Unternehmen vieww - und Rolfes ist nur noch als Gesellschafter tätig. Die deutsche Bundesliga setzt allerdings zum größten Teil auf das Hawk-Eye-System von Sony. Dennoch kam auch das 4-D-System von vieww bereits zum Einsatz: beim portugiesischen und französischen Ligapokal.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: TF-Images/Getty Images, Julian Mezger für Finanzen Verlag

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