09.12.2019 20:04

E-Scooter zum Discounter-Preis: Aldi verkauft bald Roller

Mobilitätstrend: E-Scooter zum Discounter-Preis: Aldi verkauft bald Roller | Nachricht | finanzen.net
Mobilitätstrend
Folgen
Sich einen eigenen E-Scooter anzuschaffen, ist oft recht teuer. Discounter-Angebote unter 300 Euro scheinen attraktiv. Nachdem Lidl bereits einen günstigen E-Scooter im Angebot hatte, zieht nun auch Aldi nach: Ab dem 16. Dezember soll es dort einen E-Scooter für 279 Euro geben.
Werbung
E-Scooter sind auch in Deutschland beliebt und seit ihrer Einführung zu einem echten Mobilitätstrend geworden. Der Discounter Lidl hatte bereits zum Shopping-Event am Black Friday einen günstigen E-Scooter im Angebot. Auch Aldi verkauft ab Mitte Dezember einen E-Scooter - und unterbietet den Konkurrenten Lidl preislich.

Wer E-Scooter regelmäßig nutzt, für den lohnt oft der Kauf

Im Zusammenhang mit dem Thema Mobilität ist in diesem Jahr wohl kein Begriff so oft gefallen wie einer: E-Scooter. Die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Aus vielen deutschen Städten sind die elektrifizierten Roller von Bird, Lime & Co. mittlerweile kaum mehr wegzudenken, seitdem sie seit Mitte des Jahres auch in Deutschland vermietet und genutzt werden können.

Einen Haken hat das Mieten von E-Scootern allerdings. Man bezahlt meist einen Grundbetrag, um die Roller überhaupt nutzen zu dürfen, und dann zusätzlich pro Minute. Oft ist der Weg mit E-Scooter dann teurer, als wenn man beispielsweise die U-Bahn nimmt. Wer seine Wege also regelmäßig mit einem E-Scooter zurücklegen will, für den lohnt sich schnell auch der Kauf eines eigenen Rollers - oder die Miete. Die Auswahl ist riesig, die Preise für bereits relativ preiswerte E-Scooter bewegen sich zwischen 500 und 600 Euro.

E-Scooter von Aldi für 279 Euro

Deutlich günstiger hingegen ist der E-Scooter von Aldi. Das Modell "Maginon E-Scooter Street One" gibt es ab dem 16. Dezember für schlappe 279 Euro. Mit diesem Preis unterbietet Aldi seinen Konkurrenten Lidl um 20 Euro, der im November einen E-Scooter für 299 Euro im Angebot hatte.

Der E-Scooter von Aldi soll laut Prospekt-Angaben drei Geschwindigkeits-Modi haben - hier liegt er gleichauf mit dem Lidl-Konkurrenten. Die Maximalgeschwindigkeit ist auf 20 Stundenkilometer festgelegt, das ist der Richtwert, damit E-Scooter in Deutschland eine Straßenzulassung bekommen können. Ein digitales Display rundet den elektrifizierten Roller ab. Angaben zur Bremse finden sich hingegen noch nicht.

Reichweite von 8 bis 12 Kilometern

Allerdings scheint der Aldi-Roller nicht auf große Distanzen ausgelegt zu sein: Mit einer Akkukapazität von 4,4 Amperestunden schafft der E-Scooter gerade mal acht bis zwölf Kilometer pro Akkuladung. Und das auch nur bei einem Gewicht bis zu 75 Kilogramm. Der 20 Euro teurere Lidl-E-Scooter hat eine Reichweite von 22 Kilometern. Deutlich teurere Konkurrenten wie beispielsweise myTIER decken mit einer Akkuladung gut 40 Kilometer ab.

Wer etwas mehr wiegt und eine schwere Arbeitstasche oder Ähnliches dabei hat, wird dementsprechend vermutlich weniger weit kommen. Getestet wurde die Reichweite bei 22 Grad. Bei kälteren Temperaturen könnte der Akku ebenfalls kürzer durchhalten. Für viele dürfte der E-Scooter also je nachdem nicht einmal für den Weg vom Bahnhof zur Arbeit reichen. Insgesamt ist der Aldi-E-Scooter auf höchstens 100 Kilogramm an Gewicht ausgelegt.

Dass es mittlerweile auch E-Scooter in gefühlt jeder Preisklasse gibt, zeigt, wie sehr die Geräte mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind - für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen eigenen E-Scooter anzuschaffen, sollte sich genau überlegen, welche Strecken er damit abfährt und was seine technischen Anforderungen an den Roller sind. Der Lidl-E-Scooter war übrigens innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Das dürfte sich wohl auch Aldi von seinem Elektro-Roller versprechen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Andrei Bortnikau / Shutterstock.com
Werbung

Heute im Fokus

Dow wenig bewegt -- DAX dreht ins Plus -- Bitcoin fällt unter 30.000 US-Dollar -- Vivendi-Aktionäre sind für Abspaltung von UMG -- CureVac, Deutsche Bank, Daimler, Bayer, Zalando im Fokus

EU kauft weitere 150 Millionen Impfdosen von Moderna. Keytruda von Merck & Co auch gegen Gebärmutterhalskrebs wirksam. K+S-Konkurrent Nutrien hebt Jahresausblick an. EU-Wettbewerbshüter gehen erneut gegen Google vor. Amazon setzt auf selbstfahrende Lastwagen - Großbestellung bei Startup. BioNTech bereitet schnelle Reaktion auf neue Virus-Varianten vor.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Lassen Sie sich bei der Planung ihres Sommerurlaubs noch von der Corona-Pandemie beeinflussen?

finanzen.net Brokerage
finanzen.net Zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln