Cash Management

Cash Management - Definition

Ausgleich von Finanzmittelüberschüssen und -defiziten in einem Konzern bzw. einer Holding, um durch den direkten Liquiditätsausgleich ohne Einschaltung von Finanzintermediären (z. B. Bank, Finanzinstitut) Finanzierungskosten zu sparen. Häufig erfolgt das Cash Management zu internen Zins- bzw. Verrechnungssätzen, wobei die externen Geldmarktsätze vergleichbarer Anlagen bzw. Geldaufnahmen als Richtwert dienen können. Erfolgt das Cash Management international und zwischen Mutter- und Tochtergesellschaften, so wird es auch als Matching bezeichnet. Im Gegensatz zum Cash Pooling werden Liquiditätsüberschüsse, sofern sie nicht von anderen Gesellschaften benötigt werden, allerdings nicht in einem gemeinsamen Finanzpool angesammelt, sondern autonom von jeder rechtlich selbständigen Unternehmenseinheit des Konzerns verwaltet.

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Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/cash-management/9

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