Marktordnung

Marktordnung - Definition

Ein Instrument der nationalen und internationalen Wettbewerbs- und Wirtschaftspolitik, mit dem Märkte für bestimmte Waren geregelt werden sollen. Zu nennen sind vor allem die Beeinflussung des Handelsverkehrs und Interventionen auf dem Binnenmarkt. Als Beispiel können die Marktordnungen für Agrarprodukte in der Europäischen Union genannt werden. Hierdurch soll ein Ausgleich von Angebot und Nachfrage bei angemessenen Preisen sowohl für die Erzeuger als auch die Verbraucher erreicht werden. Durch garantierte Mindestpreise soll das Einkommen der Erzeuger gesichert werden. Liegt die bei diesem Preis nachgefragte Menge unter der angebotenen Menge ist die öffentliche Hand verpflichtet, die Differenzmenge aufzukaufen.

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Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/marktordnung/9

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