Umwandlung

Umwandlung - Definition

Veränderung des Rechtskleids (Rechtsform) eines Rechtsträgers durch Verschmelzung, Spaltung (Auf- und Abspaltung), Vermögensübertragung und Formwechsel. Seit 1. 10. 1995 gibt es in Deutschland ein umfangreiches neues Umwandlungsgesetz. Dies entspricht einer Umsetzung von EU-Richtlinien, die umfangreiche Regelungen hinsichtlich von Umwandlungsvorgängen beinhalteten. Im Prinzip ist nun handels- und gesellschaftsrechtlich jede vernünftige Form eines Rechtskleidwechsels aller Rechtsformen möglich. Probleme ergeben sich bei Umwandlungen insbesondere im Bereich der Haftung, der Mitbestimmung und des Gläubigerschutzes, da diese Merkmale für bestimmte Rechtsformen besondere Regelungen enthalten, die nicht durch Umwandlungen ausgehöhlt werden sollen. Teilweise ergeben sich durch Umwandlung erweiterte Rechnungslegungspflichten (Konzern).

SCHNELLSUCHE

Ähnliche Begriffe und Ergebnisse

Für wissenschaftliche Arbeiten

Quelle & Zitierlink

Um diese Seite in einer wissenschaftlichen Arbeit als Quelle anzugeben, können Sie folgenden Link verwenden, um sicherzustellen, dass sich der Inhalt des Artikels nicht ändert.

Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/umwandlung/9

Versionen dieses Artikels

Falls für diesen Artikel mehrere Versionen verfügbar sind, können Sie eine Version auswählen, die Sie verwenden möchten.

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln