Zinsänderungsrisiko

Zinsänderungsrisiko - Definition

Risiko (Risiko) von Unternehmen und vor allem der Bank, anfallende Liquidität aufgrund von Einnahmen bei sich änderndem Zins anzulegen. Starke Zinsschwankungen werden analog den Währungsschwankungen mit dem Begriff Volatilität beschrieben. Zinsänderungen werden hervorgerufen durch Veränderungen der Leitzinsen eines Landes sowie durch spekulative Verhaltensweisen von Marktteilnehmern an Geld- und Kapitalmärkten. Durch die internationalen Verflechtungen der Finanzmärkte wird die Vorhersage von Zinsverläufen immer schwieriger. Instrumente der Zinsabsicherung ist z. B. der Zinsterminkontrakt, Forward Rate Agreement (FRA), Swap, Cap, Floor oder Collar. International anerkannte Referenzzinssätze, an denen sich zahlreiche Absicherungsinstrumente orientieren, sind der FIBOR (Frankfurt Interbank Offered Rate (FIBOR)) oder LIBOR (London Interbank Offered Rate (LIBOR)) sowie die an den anderen Terminbörsen notierten Referenzzinssätze (z. B. in Paris PIBOR).

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Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/zinsaenderungsrisiko/9

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