Aixtron: Die entscheidende Prüfung

17.02.26 09:05 Uhr

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Mit dem Anstieg auf das höchste Kursniveau seit anderthalb Jahren hat die Rally der Aixtron-Aktie zuletzt ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Nächste Woche wird der Aufwärtstrend allerdings vor der entscheidenden Prüfung stehen.

 

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Die letzten harten Fakten zur Geschäftsentwicklung von Aixtron waren eher ernüchternd. Mit den Q3-Zahlen 2025 hatte das Management den Umsatzausblick für das abgelaufene Geschäftsjahr auf die untere Hälfte der Spanne eingegrenzt und die Margen-Zielspanne zugleich leicht nach unten gesetzt. Im Nachgang hat sich an der Börse aber die Ansicht durchgesetzt, dass das Unternehmen die Talsohle damit durchschritten hat und jetzt, dank zahlreicher Wachstumstreiber, der Aufschwung ansteht.

Luft für positive Überraschung

In den Umsatz- und Ergebniszahlen des laufenden Jahres wird sich das womöglich noch nicht widerspiegeln, denn Analysten erwarten derzeit im Durchschnitt keine große Verbesserung. Immerhin gibt es hier durchaus Luft für eine positive Überraschung, wenn das Unternehmen am 26. Februar die Zahlen für 2025 vorlegen und sich auch zu den weiteren Perspektiven äußern wird.

Inzwischen stattliche Bewertung

Entscheidend wird dabei der Ausblick von Aixtron zur Dynamik im Auftragseingang. Diese sollte sich idealerweise schon jetzt verbessern und im Jahresverlauf weiter zulegen, um den Optimismus am Markt zu unterfüttern. Kann das Unternehmen hier liefern, stehen die Chancen gut, dass der Aufwärtstrend der Aktie Bestand hat. Andernfalls sollten sich die Anleger auf einen kräftigen Dämpfer gefasst machen. Denn die Bewertung der Aktie ist nach der jüngsten Rally stattlich, das Konsens-Kurs-Gewinn-Verhältnis (Stand 17.02.) für 2026 liegt bei einem Kurs von 23 Euro bereits bei 36.

Demgegenüber lockt Gesco mit einer ausgesprochen niedrigen Bewertung, in der sich die Konjunkturflaute der letzten Jahre widerspiegelt. Sollte sich die Industriekonjunktur, wie zuletzt verstärkt angedeutet, tatsächlich erholen, dürfte Gesco davon deutlich profitieren – was in der Aktie noch nicht eingepreist ist: zum Artikel

Überzeugendes gibt es auch von dem Softwarespezialisten B+S Banksysteme, der mit seinen Halbjahreszahlen zu gefallen weiß. Bei zweistelligem Wachstum und einer zweistelligen Marge bietet die niedrige Bewertung hier viel Kursfantasie: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 17.02.26 um 8:49 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.438 Prozent oder 14,3 Prozent p.a. (Stand: 14.02.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

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