Aktien Asien: Uneinheitlich - China und Japan mit starkem Jahresauftakt

05.01.26 09:14 Uhr

TOKIO/SHANGHAI/HONGKONG/SYDNEY (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost haben am Montag keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Die Börsen in Japan und auf dem chinesischen Festland, an denen erstmals im neuen Jahr gehandelt wurde, verzeichneten deutliche Kursaufschläge. Dagegen zeigten sich die Handelsplätze in Australien und Hongkong, die bereits am vergangenen Freitag zugelegt hatten, in stabiler Verfassung. Die US-Attacke auf den südamerikanischen Ölstaat Venezuela belastete aum.

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In Tokio stieg der Leitindex Nikkei 225 auf den höchsten Stand seit zwei Monaten und schloss 3,0 Prozent höher bei 51.833 Punkten. Positive Impulse lieferte die Nachricht, dass sich die japanische Produktionstätigkeit nach fünf rückläufigen Monaten im Dezember stabilisiert hat.

Auch der CSI-300-Index (CSI 300) mit den wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen erklomm ein Zweimonatshoch und kletterte zuletzt um 1,7 Prozent auf 4.718 Punkte nach oben. Bemerkenswert ist dieser Anstieg angesichts neuer Signale eines verlangsamten Wirtschaftswachstums im Reich der Mitte: Laut einer aktuellen Umfrage ist Chinas Dienstleistungssektor im Dezember so langsam wie seit sechs Monaten nicht mehr gewachsen.

In der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong notierte der Hang-Seng-Index (Hang Seng) im späten Handel 0,1 Prozent tiefer bei 26.321 Zählern, nachdem er am Freitag deutlich zugelegt hatte.

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Die südkoreanische Börse setzte ihren jüngsten Rekordkurs fort. Der Kospi-Index in Seoul stieg um weitere 3,4 Prozent, nachdem er bereits am Freitag um 2,4 Prozent zugelegt und das Jahr 2025 mit einem Gewinn von über 70 Prozent Gewinn abgeschlossen hatte.

An der Börse in Sydney endete der australische Leitindex S&P/ASX 200 (S&P ASX 200) kaum verändert bei 8.729 Punkten./edh/mis