26.11.2019 20:00

UBS mit durchwachsener 10-Jahres-Prognose - Darauf sollten sich Anleger jetzt einstellen

Ausblick aufs Jahrzehnt: UBS mit durchwachsener 10-Jahres-Prognose - Darauf sollten sich Anleger jetzt einstellen | Nachricht | finanzen.net
Ausblick aufs Jahrzehnt
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Die Schweizer Großbank UBS hat einen Ausblick auf das kommende Jahr und das anstehende neue Jahrzehnt gewagt. Die Ergebnisse sollten Anleger dazu veranlassen, ihr Anlageverhalten zu überdenken.
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• Niedrigere Renditen und höhere Volatilität erwartet
• 2020 beginnt ein Jahrzehnt der Transformation
• Anleger müssen ihr Verhalten anpassen

2020 steht ein für Anleger entscheidendes Jahr an, glaubt Mark Haefele, Chief Investment Officer bei UBS Global Wealth Management. "Wahlen, Handelsspannungen und Veränderungen in der Geld- und Fiskalpolitik dürften 2020 prägen und zu einem Jahr der Entscheidungen machen", so der UBS-Banker in einer Mitteilung zum aktuellen Jahresausblick der Großbank, "Year Ahead".

Anlage-Empfehlungen für 2020

Vor diesem Hintergrund hat das Expertenteam der UBS eine Reihe von Anlageempfehlungen veröffentlicht, die für Investoren interessant sein dürften. So rät das Finanzhaus dazu, insbesondere Qualitäts- und Dividendenaktien ins Depot zu legen, darüber hinaus landen auch binnen- und konsumorientierte Unternehmen auf der Empfehlungsliste der Bank.

Bei Anleihen werden Bonds mit mittlerer Bonität bevorzugt, im High-Yield-Segment sei hingegen mit steigenden Kreditrisiken zu rechnen, während bei den sichersten Papieren niedrige Renditen in Kauf genommen werden müssten.

Und auch für Rohstoffanleger hat die UBS eine Empfehlung für das kommende Jahr im Gepäck: Sie sollten Edelmetalle gegenüber zyklischen Rohstoffen bevorzugen. Zeitgleich rät das Investmenthaus dazu, bei Devisenanlagen zu diversifizieren und sowohl sichere als auch hochverzinsliche Papiere ins Depot zu legen. Bei alternativen Anlagen sollten Anleger auf geringe Sensitivität gegenüber Marktbewegungen Wert legen.

Gewinner und Verlierer im neuen Jahrzehnt

Anleger tun der UBS zufolge allerdings gut daran, sich nicht nur auf das kommende Jahr zu konzentrieren. "Wir stehen am Beginn eines Jahrzehnts der Transformation, in dem neue Gewinner und Verlierer die Art und Weise verändern könnten, wie Anleger ihr Geld investieren", so Haefele im Rahmen des UBS-Reports. Der Experte rechnet für die kommende Dekade mit "grundlegenden Veränderungen", mit denen Anleger konfrontiert sein werden.

Grundsätzlich sei für die meisten Finanzanlagen im kommenden Jahrzehnt mit niedrigen Renditen und höherer Volatilität zu rechnen. Die Aktienrenditen werden wohl deutlich niedriger ausfallen, als im letzten Jahrzehnt. Dies sei insbesondere auf ein moderates Wirtschaftswachstum, sinkende Gewinnspannen und eine alternde Bevölkerung zurückzuführen. Das Zinsniveau werde weiterhin niedrig bleiben, so die Einschätzung der Experten. Vor diesem Hintergrund sei damit zu rechnen, dass High-Grad-US-Anleihen eine Rendite von rund 2,5 Prozent im Jahr erzielen, Anleihen auf Euro und Schweizer Franken werden im kommenden Jahrzehnt voraussichtlich leicht negative Renditen einfahren, heißt es in dem UBS-Bericht weiter.

Trotz voraussichtlich starken Schwankungen werden Aktien dank eines besseren langfristigen Gewinnwachstumspotenzials voraussichtlich eine jährliche Rendite von rund neun Prozent erzielen. Die größten Chancen sieht die UBS dabei für Aktien aus dem Bereich Nachhaltigkeit und Technologie.

Redaktion finanzen.net

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