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12.04.2019 16:22
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"Robuste Pipeline": JPMorgan zuversichtlich für deutschen IPO-Markt

Besserung in Sicht: "Robuste Pipeline": JPMorgan zuversichtlich für deutschen IPO-Markt | Nachricht | finanzen.net
Besserung in Sicht
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Nach dem relativ schwachen Jahresstart für deutsche IPOs dürfte es nun wieder bergauf gehen, glaubt JPMorgan-Deutschland-Chefin Dorothee Blessing.
Der IPO-Markt verzeichnete in 2019 den langsamsten Jahresstart seit der Finanzkrise. Der übergeordnete Auslöser dafür dürfte wohl die Marktschwankungen gegen Ende des vergangenen Jahres gewesen sein. Aus diesem Grund hat auch der deutsche Autobauer Volkswagen den Börsengang seiner Lkw- und Bus-Tochter Traton vergangenen Monat vorerst abgesagt. Wegen der schwachen Marktlage wolle man zunächst abwarten, der IPO sei aber nur aufgeschoben. "Der Vorstand strebt unverändert einen Börsengang bei einem besseren Marktumfeld an", merkte Finanzvorstand Frank Witter an.

IPOs durch verschiedene Branchen hinweg

Trotz des schwachen Auftakts zeigt sich JPMorgan zuversichtlich: Die Pipeline für Börsengänge in diesem Jahr in Deutschland sei "robust". "Letztes Jahr haben wir in Deutschland ein sehr starkes IPO-Jahr gesehen, insbesondere auch wegen der Börsengänge von Healthineers und Knorr-Bremse. Im Vergleich dazu bleibt die Pipeline für 2019 robust und zieht sich durch verschiedene Branchen", sagte Dorothee Blessing, JPMorgan-Deutschland-Chefin, im Interview mit Bloomberg. Vor allem von Technologieunternehmen erwartet Blessing mehr Börsengänge. Außerdem würden ihr zufolge vermehrt Unternehmen IPOs anstreben, die von Private-Equity-Firmen kontrolliert werden.

"Jetzt müssen wir sehen, ob es auf dem Markt geeignete Fenster zur Umsetzung dieser Pläne gibt", fügte die Länder-Chefin der US-Bank hinzu.

Weniger Fusionen und Übernahmen

Auch in Bezug auf Fusionen und Übernahmen habe sich Deutschland bislang eher schwach präsentiert. Dies dürfte sich im Jahresverlauf allerdings nicht wirklich ändern, schätzt Blessing. "Wir gehen auch nicht davon aus, dass wir in Deutschland im selben Ausmaß große Transaktionen sehen werden wie im vergangenen Jahr", so die Expertin. "Man darf aber hierbei nicht vergessen, dass viele deutsche Unternehmen in den letzten Jahren sehr aktiv waren, und die Deals der vergangenen Jahre auch verdaut werden müssen", ergänzte sie.

Bewegung dürfte es allerdings im Bankensektor geben, erklärte Blessing im Hinblick auf die Fusionsgespräche der Commerzbank und der Deutschen Bank.

"Wir erwarten in den nächsten Jahren eine weitere Konsolidierung der Banken über die europäischen Grenzen hinweg. Es geht nicht nur um Größenvorteile, sondern auch um Geschäftsmodelle".

Generell habe Deutschland schon immer eine wichtige Rolle gespielt, merkte Blessing schließlich noch an. Auch für die US-Bank sei es ein "ganz wichtiger Markt". Dies könnte durch den bevorstehenden Brexit und damit einhergehende Unsicherheiten noch verstärkt werden.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: MaximP / Shutterstock.com, Profit_Image / Shutterstock.com

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12.10.2018JPMorgan ChaseCo NeutralGoldman Sachs Group Inc.
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16.07.2018JPMorgan ChaseCo HoldSociété Générale Group S.A. (SG)
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