Bilfinger: Geht die Party weiter?

09.02.26 11:17 Uhr

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Die Aktie von Bilfinger hat ein neues Allzeithoch erreicht. Die Kursrekordjagd wird dabei von einer Vielzahl an Geschäftspotenzialen getragen.

 

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Die Aktie des Infrastrukturdienstleisters Bilfinger eilt auch im Jahr 2026 von Rekord zu Rekord. Seit Ende November, als der mittelfristige Aufwärtstrend nochmals an Dynamik gewann, summiert sich der Kursgewinn bereits auf rund 35 Prozent. Nach einem derart steilen Anstieg könnte die Luft nun etwas dünner werden. Oder auch nicht.

Die goldene Mitte
Denn die Fraktion derer, die erst vom Anfang der Party sprechen, wächst mit jedem neuen Rekordhoch. In der Regel bewegt sich die Realität jedoch zwischen den Extremen. Und selbst dieser Zwischenraum verspricht noch erhebliches Potenzial. Die positive Einschätzung fußt dabei auf den unterschiedlichen Geschäftschancen, die sich Bilfinger in den kommenden Jahren bieten.

Drei Argumente
Da wäre zum einen das Investitionspaket des Bundes: Nach einer gewissen Anlaufzeit landen die Aufträge für die Erneuerung und Erweiterung der Verkehrsinfrastruktur nun tatsächlich bei den Unternehmen. Als zweiter Treiber kommt der Schutz kritischer Infrastrukturen hinzu, der seit dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz in der politischen Prioritätenliste deutlich nach oben gerückt ist. Der dritte Bereich ist der am wenigsten kalkulierbare und zugleich sensibelste: der mögliche Wiederaufbau in der Ukraine. Wer davon konkret profitiert, wann es losgeht und vor allem, wer die Finanzierung übernimmt, ist derzeit noch spekulativ. Klar ist jedoch, dass das Potenzial erheblich ist.

Fazit
Bilfinger ist ein Spezialist für anspruchsvolle Infrastrukturprojekte. Das qualifiziert das Unternehmen für eine ganze Reihe attraktiver und lukrativer Aufträge im In- und Ausland. Sollte der Wiederaufbau in der Ukraine hinzukommen, könnten die mittelfristigen Ziele womöglich erneut – und zwar nach oben – angepasst werden. Technisch ist der dynamische Aufwärtstrend seit Ende November 2025 intakt. Mit jedem weiteren Kursanstieg wächst jedoch auch der Erwartungsdruck an den Geschäftsausblick für 2026. Hier wird Bilfinger am 4. März liefern müssen.

Anders als bei Bilfinger war die Kursentwicklung von Pyramid in den vergangenen Monaten von einem deutlichen Auf und Ab geprägt. Dabei konnte der Hersteller kundenindividueller IT-Systeme im Herbst einen spektakulären Großauftrag vermelden, der ab 2026 für eine neue Umsatzdynamik sorgen dürfte. Mit zeitlicher Verzögerung könnte davon auch die Aktie profitieren:  zum Artikel

Guter Newsflow, der auch die Aktie beflügeln könnte, ist auch von Matador Secondary Private Equity zu erwarten. Das Unternehmen, das in bestehende Private-Equity-Vehikel mit bekannten Portfoliostrukturen investiert, hat kürzlich über deutlich steigende Rückflüsse aus seinen Fonds berichtet, was auf gute Zahlen für 2025 hoffen lässt: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 09.02.26 um 10:57 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.375 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 07.02.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

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