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24.02.2020 22:44

Experte: Trotz kürzlicher Rekordhochs befinden wir uns schon am Anfang einer Rezession

Bullish für Metalle: Experte: Trotz kürzlicher Rekordhochs befinden wir uns schon am Anfang einer Rezession | Nachricht | finanzen.net
Bullish für Metalle
Ein Experte warnt davor, dass wir uns aktuell bereits in einem frühen Stadium einer Rezession befänden und das, obwohl sich die Anleger zunächst von Coronavius-Sorgen nicht irritieren ließen und die Märkte zeitweise neue Höchstkurse erreichten. Inzwischen geht es an den Märkten jedoch bergab.
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• Aktienrally trotzte Corona zunächst noch
• Experte warnt vor dem Anfang einer Rezession
• Horwitz dennoch bullish für Gold, Silber und Platin

Todd Horwitz von BubbaTrading.com ist der Meinung, dass die Aktienmärkte aktuell schon auf eine Rezession zusteuern: "Ich denke, wir befinden uns in einem frühen Stadium einer Rezession", sagte er gegenüber KitcoNews, wie TheStreet berichtete.

Märkte trotz Coronavirus zunächst noch mit Rekordhochs

Aktuell besteht Anlass zur Sorge: Die Zahlen der an dem Coronavirus Erkrankten und Toten steigen weiter. Unternehmen zeigen sich teils zunehmend besorgt um ihre Entwicklung, da sie durch eine starke Abhängigkeit von China geprägt sind. Viele haben dort wichtige Produktionsstandorte und auch als Absatzmarkt fällt China stark ins Gewicht. Und so war, als Apple zu Beginn der vergangenen Woche eine Umsatzwarnung für das erste Quartal ausgab, auch an den Aktienmärkten die Stimmung getrübt. Davon erholten sich die Börsen zunächst wieder. Zum Start der neuen Woche machen sich jedoch zunehmend Sorgen breit. An den Aktienmärkten dominieren die Bären.

Bald könnte es abwärts gehen…

Todd Horwitz ist der Meinung, dass die Märkte nur vom billigen Geld weiter angetrieben wurden. Experten sorgen sich darum, wie lange die sogenannte "Buy-the-Dip"-Mentalität bei den Anlegern noch anhält. Denn diese schienen in der jüngsten Vergangenheit die zwischenzeitlichen Kursrücksetzer immer wieder als Einstiegschance genutzt und sich weiter auf die Rückendeckung der Notenbanken verlassen zu haben. Michael Arone, Investmentstratege bei State Street Global Advisors, meinte, dass sich die Anleger wohl daran gewöhnt hätten, dass die Zentralbanken immer da seien, um den Tag zu retten.

Allianz-Chefberater Mohamed El-Erian warnte vor Kurzem davor, weiter an der "Buy-the-Dip"-Strategie festzuhalten. Vor dem Hintergrund des Coronavirus könnte sich diese Taktik als gefährlich erweisen, da die Lungenkrankheit und deren wirtschaftliche Auswirkungen womöglich unterschätzt würden. Und auch Mark Spitznagel, Gründer von Universa Investments, erklärte erst kürzlich, dass durch die von der US-Notenbank Fed angetriebene Rally am Aktienmarkt eine "monetäre Verzerrung" herrschte. Er setzt ebenso auf einen bevorstehenden Abschwung, wann und wie - noch unklar.

…jedoch nicht für Gold, Silber und Platin

In einem Beitrag bei kitco.com schreibt Horwitz, er sei jedoch bullish für Gold, Silber und Platin. Die drei Metalle befänden sich derzeit alle in einer Blow-Off-Phase, also kurz davor, dass die Kurse nach oben schießen. Daneben hätten Anleger aktuell Angst etwas zu verpassen, was ein Kaufsignal ausgelöst habe. Horwitz halte Ausschau nach einem Rücksetzer, um dort Unterstützung zu finden und zusätzliche Käufe zu generieren. Im besten Fall folge darauf eine längere Konsolidierungsphase, denn sollten Gold, Silber und Platin so wie bisher weitermachen, "sind sie zum Scheitern verurteilt". Gerade Silber habe zuletzt seinen Aufwärtstrend bestätigt und berge Potenzial für einen Bullenmarkt. Unterstützungsniveaus macht Horwitz für Silber bei den Futures von März bei 18 bis 18,10 Dollar, für Gold bei den April-Futures bei 1.590 bis 1.595 Dollar und für Platin ebenfalls bei den April-Futures bei 990 bis 995 Dollar aus.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: interstid / Shutterstock.com, bluecrayola / Shutterstock.com
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