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09.10.2019 17:16
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Bitcoin-Crash - Die Suche nach den Ursachen

Minus 2.000 US-Dollar in nur einer Woche - der Bitcoin ist wieder zurück in den Schlagzeilen. Der rasante Preisverfall wirft die Frage nach der Ursache des plötzlich über den Kryptomarkt hereingebrochenen Verkaufsdrucks auf.
Schaut man sich den Kursverlauf des Bitcoin in den vergangenen Jahren an, lässt sich in erster Linie ein großes Trendwendemuster erkennen. Nach der atemberaubenden Rally fiel der Kurs Anfang 2018 unter eine wichtige Unterstützung bei 10.550 US-Dollar und lieferte damit aus technischer Sicht das Signal für eine mögliche Fortsetzung der Korrektur bis in die Region um 5.000 US-Dollar. Auf diesem Niveau liegt eine Fibonacci-Preiserweiterung aus dem großen Trendwendemuster der Jahre 2017 und 2018. Die Erholung des Bitcoin seit Anfang 2019 führte den Preis dann wieder zurück über die Marke von 10.550 US-Dollar, aber eben auch nicht sehr viel weiter. Und zum Leidwesen der Bitcoin-Fans schon gar nicht zurück in die Nähe des Allzeithochs bei knapp 20.000 US-Dollar.

Stattdessen zögerte der Bitcoin eine ganze Zeit, bis er die Unterstützung bei 9.077 US-Dollar final nach unten durchbrach, die zuvor mehrere Wochen lang gehalten hatte. Immer wenn solche prominenten und von allen sichtbaren Unterstützungen gebrochen werden, wird es hektisch, da reihenweise automatische Stop-Loss-Orders den Kursverfall beschleunigen. Die Stimmung verschlechtert sich schlagartig, alle wollen in Vermeidung weiterer Verluste gleichzeitig verkaufen. In solchen Momenten geht es nur um die Psychologie der jeweiligen Anleger, wann wer eingestiegen ist und welche Verluste er bereits gemacht hat und welche er noch vermeiden will. Von dort an dauert es in der Regel Zeit, bis sich der Markt neu sortiert, er konsolidiert und schließlich einen neuen Boden ausbilden kann.

Über die fundamentalen Gründe dieses Kursrutsches lässt sich nur spekulieren. So könnte die kurzzeitige Nervosität am Aktienmarkt nach der Meldung über das bevorstehende Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Trump der berühmte Tropfen gewesen sein, der das Fass schließlich zum Überlaufen brachte. Hinzu gesellten sich die Angst vor einer Rezession nach enttäuschenden Wirtschaftsdaten sowie die Unsicherheit über Eingriffe der US-Notenbank in den heimischen Geldmarkt mit immer größeren Summen. Auch wenn die Kryptowährung digital ist und dezentral gehandelt wird, hat sie doch mit dem anderen Teil des Kapitalmarktes so viel zu tun, dass sie am Ende des Tages von den gleichen Menschen mit den gleichen Emotionen gehandelt wird.

Das bestätigt auch der Blick auf den Crypto Fear & Greed Index, der die Stimmung unter den Anlegern misst. Dieser zeigt aktuell eine extreme Angst der Anleger an. Das kann für sich betrachtet als möglicher Kontraindikator verstanden werden. Die Logik dahinter: Wenn alle verängstigt sind, haben auch alle schon verkauft. Dann kann es irgendwann keine Verkäufe mehr geben und der Preis muss wieder steigen. Nachteil dieses Ansatzes ist, dass man kein Werkzeug an der Hand hat, um den richtigen und exakten Zeitpunkt zu finden, ab dem es sich lohnen könnte, wieder eine Position einzugehen. Alles passt eben nur ungefähr - zwei Wochen früher oder später aber machen im Bitcoin bei der hohen Volatilität viel aus.

Es ist daher ratsam, die Auswertung der Stimmungsdaten der Anleger mit der Charttechnik zu kombinieren. Hier lautet die Erkenntnis, dass es der Bitcoin nicht geschafft hat, das Top aus dem Jahreswechsel 2017/2018 nach oben aufzubrechen. Unter 10.550 und 9.077 US-Dollar stehen die Zeichen weiter auf Korrektur. Ein mögliches Ziel liegt im Bereich von 5.000 US-Dollar. Erst ein Zurückerobern der beiden Preisbereiche würde die technische Situation wieder aufhellen.

Disclaimer:
Die Inhalte dieser Pressemitteilung/dieses Artikels (nachfolgend: "Inhalte") sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets, Niederlassung Frankfurt am Main der CMC Markets UK Plc (nachfolgend "CMC Markets") und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahin gehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben.

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Jochen Stanzl startete seine Karriere als Mitbegründer der BörseGo AG. Er ist häufig zu Gast bei TV-Sendern wie WELT und n-tv und verfügt über eine große Anhängerschaft auf Kanälen wie YouTube und Guidants. Ferner kommentiert der Chef-Marktanalyst auf CMC TV die Bewegungen an den Finanzmärkten.

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