KI-Sorgen bleiben: DAX nach NVIDIA-Zahlen am Donnerstag letztlich etwas fester

Der DAX hielt sich nach den am späten Mittwochabend veröffentlichten NVIDIA-Quartalszahlen weiter über der psychologisch wichtigen Hürde von 25.000 Zählern.
Nachdem der DAX zur Wochenmitte mit einem Plus aus dem Handel gegangen war, eröffnete er am Donnerstag nach den jüngsten Geschäftszahlen von NVIDIA etwas schwächer. Im Verlauf pendelte das Börsenbarometer zunächst um die Nulllinie, konnte sich dann jedoch auf grünes Terrain vorarbeiten. Er beendete den Handel 0,45 Prozent fester bei 25.289,02 Punkten.
DAX-Rekord zuletzt im Januar
Am 13. Januar hatte der DAX bei 25.507,79 Punkten ein Allzeithoch markiert und damit erstmals in seiner Geschichte die Schwelle von 25.500 Punkten überschritten. Letztlich war er an diesem Tag bei 25.420,66 Zählern in den Feierabend gegangen, was einen neuen Rekord auf Schlusskursbasis bedeutete.
NVIDIA kann KI-Sorgen nicht gänzlich zerstreuen
Die jüngst aufgekommenen Sorgen im KI-Sektor konnten am Vorabend nach US-Börsenschluss die KI-Koryphäe NVIDIA sowie der Softwarekonzern Salesforce nicht zerstreuen. Aussagen von NVIDIA-Finanzchefin Collette Kress zu einem langfristig möglicherweise stärkeren Druck durch chinesische Konkurrenten ließen aufhorchen.
Die Quartalszahlen von NVIDIA waren zwar erneut sehr stark. Sie reichten aber nicht aus, um den KI-Hype zurückzubringen, schrieb Marktexperte Thomas Altmann von QC Partners. Anleger blieben vorsichtig.
Bilanzsaison in Deutschland erlebt einen Höhepunkt
In Deutschland standen am vorletzten Handelstag der Woche sehr viele Quartalsberichte auf der Agenda: Aus dem DAX berichteten die Versicherer Allianz und Munich Re sowie die Deutsche Telekom und Scout24. Hinzu kamen zahlreiche Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe.
Redaktion finanzen.net / dpa-AFX
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