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07.10.2021 23:27

Börsenneuling On unter Druck: Fabrikschließungen in Vietnam belasten

Dementi zu möglicher Pleite: Börsenneuling On unter Druck: Fabrikschließungen in Vietnam belasten | Nachricht | finanzen.net
Dementi zu möglicher Pleite
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Mit großer Euphorie wurde im September der Börsengang des Schweizer Sportausrüsters On an der NYSE gefeiert - diese scheint inzwischen jedoch verflogen. Fabrikschließungen in Vietnam belasten das Unternehmen und sorgen auch bei der On-Aktie für Kursverluste.
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• On wagte den Sprung aufs Börsenparkett
• Fabrikschließungen in Vietnam belasten das Unternehmen
• On dementiert Medienbericht zu möglicher bevorstehender Pleite


Der Sportausrüster On, der vor allem für seine Laufschuhe mit der eigens entwickelten Dämpfungstechnologie bekannt ist, mit der man wie auf Wolken laufen soll, wurde 2010 gegründet. Inzwischen bietet On seinen Kunden jedoch weit mehr als nur Schuhe: So sind im Shop des Schweizer Unternehmens unter anderem auch Hosen, T-Shirts, Pullover, Jacken und Accessoires zu finden.

On beschäftigt mehr als 800 Mitarbeiter - davon arbeitet rund die Hälfte in der Schweiz. Im ersten Halbjahr 2021 konnte der Laufschuhhersteller nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von 315 Millionen Franken verbuchen - ein Plus von 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Während sich der Fokus des Unternehmens in der Schweiz hauptsächlich auf Innovation, Design, Entwicklung und Tests richtet, findet die Produktion - wenngleich einige Produkte auch in Europa hergestellt werden - laut AWP vorwiegend in Vietnam und China statt.

Sprung an die NYSE

Mitte September startete der Schweizer Sportartikelhersteller an der New Yorker Börse. Feierlich läuteten die Gründer, der ehemalige professionelle Athlet Olivier Bernhard und seine Freunde David Allemann und Caspar Coppetti, den Start in den ersten Handelstag an der NYSE ein. Der Sprung aufs Börsenparkett spülte On 746,4 Millionen US-Dollar in die Kassen. Das Unternehmen, an dem auch der Schweizer Tennisspieler Roger Federer beteiligt ist, wurde mit mehr als sechs Milliarden US-Dollar bewertet. Doch bereits wenige Wochen nach dem US-Börsengang scheint die große Euphorie verflogen.

On von Fabrikschließungen in Vietnam betroffen

Das strikte Vorgehen der Regierung in Vietnam gegen die Coronapandemie wirkt sich auch auf die Kleidungs- und Sportartikelindustrie aus. Im September hatte Nike bereits erklärt, dass die monatelangen Schließungen der Fabriken in Vietnam das Geschäft bremse. Das Unternehmen senkte daraufhin bei der Vorlage seiner Quartalszahlen die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsquartal sowie für das gesamte Geschäftsjahr. Nun erklärte auch der Schweizer Sportausrüster On gegenüber der Nachrichtenagentur AWP in einem Statement, dass die coronabedingten Fabrikschließungen in Vietnam, von bislang acht bis zehn Wochen, einen Teil der On-Produktion betreffen. "Diese Situation betrifft viele Unternehmen in der Schuhindustrie", zitiert AWP den Laufschuhhersteller aus Zürich. Die Lockdowns im Süden von Vietnam seien jedoch zum 1. Oktober zumindest teilweise wieder aufgehoben worden und so könne die Produktion schrittweise wieder anlaufen. "Vietnam befindet sich somit für die gesamte Schuhindustrie wieder auf dem Pfad der Öffnung", zeigt sich On zuversichtlich.

On widerspricht kritischem Bericht

In demselben Statement widersprach On einem kritischen Bericht der "Sonntagszeitung", der "mögliche existenzbedrohende Auswirkungen" für das Unternehmen suggerierte: "Die Berichterstattung in der Sonntagszeitung von heute entspricht nicht den Tatsachen", zitiert die Nachrichtenagentur AWP.

On-Aktie im Fokus

Der Börsengang des Schweizer Laufschuhherstellers am 15. September dieses Jahres stieß bei Anlegern auf großes Interesse. Nachdem On einen Ausgabepreis von 18 bis 20 US-Dollar angepeilt hatte, konnte das Unternehmen 31,1 Millionen Class-A-Aktien zu einem Preis von 24 US-Dollar platzieren.

Die On-Aktie startete daraufhin mit einem Erstpreis von 35,40 US-Dollar in den Handel, was ein Plus von 47,5 Prozent gegenüber dem Ausgabepreis von 24 US-Dollar bedeutete. Letztlich verbuchte die Aktie am ersten Handelstag einen Aufschlag von 46,06 Prozent auf 35,06 US-US-Dollar. Gemessen am Erstkurs entsprach dies jedoch einem Minus von 0,96 Prozent. Seit ihrem Börsenstart hat die On-Aktie bereits 15,46 Prozent verloren und notiert aktuell bei 29,59 US-Dollar.

Wie es für die On-Aktie und das Unternehmen weitergehen wird, bleibt abzuwarten. Ein entscheidender Faktor dürfte jedoch bleiben, wie sich die Lage in Vietnam weiterentwickelt und wie zügig die Produktion wieder voll aufgenommen werden kann.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: On Holding AG

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