Deutsche Pfandbriefbank: Jetzt aber Vorsicht!

30.01.26 10:46 Uhr

SmartCaps ist ein Angebot des redaktionellen Partners StockXperts.
finanzen.net GmbH ist für die Inhalte dieses Artikels nicht verantwortlich.


Deutsche Pfandbriefbank: Jetzt aber Vorsicht! | finanzen.net

Der geplante Ausstieg aus dem US-Geschäft wird für die Deutsche Pfandbriefbank zu einem Geduldsspiel. Aus charttechnischer Sicht könnte das Tief aus dem Jahr 2025 erneut getestet werden.

Werte in diesem Artikel

Der angekündigte Rückzug aus dem US-Geschäft dürfte sich noch hinziehen. Wenn die Deutsche Pfandbriefbank am 5. März die vorläufigen Zahlen für 2025 vorlegt, sollten Anleger ihre Erwartungen an konkrete Fortschritte daher nicht zu hoch ansetzen. Der im Dezember verkündete Deal mit dem US-Investmentmanager Oaktree Capital Management ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, reicht für eine nachhaltige Entlastung aber noch nicht aus.

Technisch fragil

Für den Aktienkurs ist diese Ungewissheit wenig hilfreich. Nach dem Jahreshoch im März 2025 bei über 6 Euro gab der Kurs rasch bis auf 4,90 Euro im April nach. Es folgte eine volatile Seitwärtsphase zwischen 5,80 und 4,90 Euro. Im Oktober wurde die Unterstützung bei 4,90 Euro dann deutlich unterschritten.

Unterstützung gerissen

Von Ende Oktober bis Mitte November fiel die Aktie bis auf das Jahrestief 2025 bei rund 3,90 Euro. Die anschließende Erholung bis Anfang Dezember führte den Kurs zwar wieder bis auf etwa 4,65 Euro, blieb jedoch klar unter der früheren Unterstützung bei 4,90 Euro. Der folgende Rücksetzer stoppte bei 4,15 Euro, die anschließende Gegenbewegung bereits bei rund 4,40 Euro.

Fazit

Der Abwärtstrend der pbb ist weiterhin intakt, was auch durch die zuletzt an Dynamik verlierenden Erholungsbewegungen bestätigt wird. Sollte die Unterstützung im Bereich um 4,15 Euro nicht halten, droht ein erneuter Test des Tiefs aus dem Jahr 2025 bei 3,90 Euro beziehungsweise des Niveaus aus 2024 bei rund 3,75 Euro. Ein erfolgreicher Verkauf des US-Geschäfts könnte das Chartbild hingegen grundlegend verändern und die Karten neu mischen.

Auf einen neuen Schub hoffen auch die Aktionäre von Heidelberger Druckmaschinen, wo sich die Aktie in den letzten sechs Monaten nur noch auf der Stelle bewegt hat. Hier könnte die Präsentation der Q3-Zahlen am 5. Februar für neue Impulse sorgen: zum Artikel

Bei Puma sieht die Geschäftslage aktuell immer noch verhalten aus, trotzdem ist die Aktie bei einem etwas längeren Anlagehorizont nach dem Einstieg des chinesischen Konzerns Anta Sports spannend: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 29.01.26 um 13:48 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.345 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 24.01.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

Bitte beachten Sie auch unsere Informationen zur SmartCaps-Redaktion, insbesondere zu Arbeitsmethoden und zu potenziellen Interessenkonflikten, sowie unseren Disclaimer/Haftungsausschluss: zum Artikel

 

SmartCaps-Newsletter – Investieren in Small & Mid Caps