ElringKlinger: Da geht noch was
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ElringKlinger überrascht mit starken Quartalszahlen und einer deutlich verbesserten Profitabilität. Trotz Kursrally bleibt die Aktie eine günstige Value-Wette.
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Angesichts von Ölpreisschock und Strukturkrise der Automobilindustrie scheint die Aktie eines Zulieferers derzeit nicht unbedingt ein naheliegendes Investment zu sein. Dennoch haben die Papiere von ElringKlinger seit Jahresbeginn schon um 40 Prozent zugelegt und damit ein deutliches Zeichen nach vielen Jahren des Niedergangs gesetzt.
Starkes Auftaktquartal
Und quasi wie zur Bestätigung des Aufwärtstrends lesen sich die Zahlen der Schwaben zum ersten Quartal 2026 durchaus ansprechend. So konnte der Umsatz organisch um 4,7 Prozent auf 430,0 Mio. Euro gesteigert werden und das bereinigte EBIT sogar um 42 Prozent auf 29,1 Mio. Euro.
Transformation greift
Ursächlich für den Aufschwung ist einerseits, dass der inzwischen wichtigste Wachstumstreiber von ElringKlinger, das Segment E-Mobility, immer besser in Schwung kommt und dank des Hochlaufs großvolumiger Serienaufträge im ersten Quartal gleich um 42 Prozent auf 38,1 Mio. Euro wachsen konnte. Darüber hinaus zeigen aber auch die aufgelegten Effizienzprogramme zunehmend Wirkung. So erreichte die bereinigte EBIT-Marge mit 6,8 Prozent bereits jetzt das obere Ende des Zielkorridors von 6 bis 7 Prozent.
Prognose konservativ
Entsprechend bleibt das Management auch für das Gesamtjahr optimistisch und bekräftigte seine Jahresprognose, die besagte EBIT-Spanne bei einem leichten organischen Umsatzwachstum vorsieht. Wobei letzteres inzwischen schon konservativ anmutet, da der Auftragseingang sogar deutlich zweistellig um 17,9 Prozent auf 491,4 Mio. Euro zulegen konnte.
Spannende Value-Wette
In Relation dazu wirkt die Aktie mit einem KGV für 2026, das auch nach dem Kursaufschwung der letzten Monate nur mit einem KGV um 6 bewertet wird, weiterhin sehr moderat bewertet. Insofern bleibt ElringKlinger eine interessante Value-Wette, erst recht, wenn die Belastungsfaktoren rund um die Autoindustrie nachlassen würden - was mittelfristig durchaus plausibel erscheint.
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Erstellung am 19.5.26 um 11:57 Uhr.
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