Telefonica Deutschland-Aktie gibt ab: Telefonica will Dividende wegen Investitionen kürzen

Telefonica Deutschland will angesichts erheblicher Investitionen die Dividende spürbar senken.
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Der Telekomkonzern Telefonica kündigte eine Ausschüttung von 0,17 Euro für 2019 nach 0,27 Euro je Anteilsschein im Vorjahr an. Die Dividende solle auch die "Untergrenze" während der zweijährigen Investitionsphase sein, mit Potential etwa durch eine mögliche Monetarisierung der passiven Infrastruktur, so das für die Marke O2 bekannte Unternehmen.
Der Schwerpunkt der Investitionen sei das Telekomnetz mit dem Ausbau der Versorgung von ländlichen Gebieten vor allem mit 4G und der Beschleunigung der Kapazität in Städten insbesondere mit 5G. Die Investitionsquote dürfte sich in den nächsten zwei Jahren in der Spitze auf 17 bis 18 Prozent belaufen und 2022 wieder auf ein "normales Niveau" sinken.
Für den Dreijahreszeitraum bis 2022 erwartet der Rivale der Deutschen Telekom ein kumuliertes Umsatzwachstum von mindestens 5 Prozent. Das operative Ergebnis OIBDA soll auch von weiteren Effizienzsteigerungen profitieren, die Marge soll sich "kontinuierlich" verbessern.
Telefonica Deutschland-Aktien verlieren am Mittwochmittag im XETRA-Handel 1,41 Prozent auf 2,66 Euro.
DJG/DJN/kla/ros
FRANKFURT (Dow Jones)
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