Börsendebüt: Uber-Premiere an der Wall Street

Mit dem verlustreichen US-Fahrdienstvermittler Uber ist am Freitag einer der größten Börsengänge der jüngeren Vergangenheit über die Bühne gegangen.
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von Redaktion €uro am Sonntag
Der Ausgabepreis war zuvor auf 45 Dollar je Aktie festgelegt worden und damit am unteren Ende der Preisspanne von 44 bis 50 Dollar. Uber nimmt mit dem Börsengang rund 8,1 Milliarden Dollar ein, bei einer angestrebten Gesamtbewertung von 82 Milliarden Dollar.
Das vor zehn Jahren gegründete Unternehmen hofft, das Schicksal des kleineren Rivalen Lyft vermeiden zu können. Der ebenfalls auf Fahrdienste fokussierte Konzern hatte seine Aktien Ende März mit 72 Dollar an die Börse gebracht, seither ging es fast nur bergab. Am Mittwoch war der Kurs auf ein Rekordtief von 52 Euro gefallen.
Einige Experten halten auch den Uber-Ausgabepreis für zu ambitioniert. "Uber wird das Lyft 2.0", warnten Kritiker. Es würden "Tonnen an Geld verbrannt". Im vergangenen Jahr fuhr Uber einen Verlust von rund 1,8 Milliarden Dollar ein - bei einem um 42 Prozent höheren Umsatz von 11,3 Milliarden Dollar.
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Bildquellen: BigTunaOnline / Shutterstock.com, Uber
