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09.07.2019 12:30
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Frankfurt intern: Biofrontera und der Kampf um Posten

Euro am Sonntag-Exklusiv: Frankfurt intern: Biofrontera und der Kampf um Posten | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Exklusiv
Auf der Hauptversammlung (HV)des Biotech-Unternehmens Bio­frontera am Mittwoch fordert die Deutsche Balaton erneut, Teile des Vorstands und Aufsichtsrats neu zu besetzen.
€uro am Sonntag
von Peer Leugermann, Euro am Sonntag

Gewinnt der aktivistische Investor den Machtkampf, fürchtet das Unternehmen um seine Existenz. Seit 2016 streiten die Leverkusener und ihr Großaktionär immer wieder, auch vor Gericht.

Im Wesentlichen geht es um Maruho, den zweiten Hauptaktionär von Biofrontera. Das Pharmaunternehmen hält gut 20 Prozent, die Deutsche Balaton besitzt rund 26 Prozent. Geht es nach dem Finanzinvestor, werden die Japaner bei Kooperationen und Kapitalmaßnahmen bevorzugt und somit Gewinn- wie Kurspotenzial verschenkt.

Biofrontera brachte mit Ameluz ein eigenes Medikament gegen Hautkrebsvorstufen auf den Markt, macht trotzdem weiter Verluste. Um ihre Macht auszubauen, bieten beide Großaktionäre derzeit 7,20 Euro je Aktie. Maruho will auf knapp 29,99 Prozent, die Deutsche Balaton auf rund 27 Prozent kommen. Auf der HV werden Privatanleger so zum Zünglein an der Waage.

Für das Aktionärstreffen hat die Deutsche Balaton zahlreiche Zusatz- und Gegenanträge gestellt. Vom Vorstand etwa sollen Millionen wegen Managementfehlern eingefordert werden. Es scheint nicht ganz abwegig, dass die Deutsche Balaton Maruho so zum Kauf ihres Aktienpakets zwingen will. Ähnlich lief es vor Jahren bei den Beteiligungen W. E. T. und Aleo Solar.

Welche Sichtweise zutreffender ist, lässt sich von außen schwer sagen. Sicher ist, der Streit treibt den Kurs: Allein dieses Jahr stieg die Aktie um rund 42 Prozent. Langfristig aber, und da sind sich alle Seiten einig, schadet die Aus­einandersetzung dem Unternehmen.







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Bildquellen: Deutsche Börse , Thananit/AdobeStock

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