Wunschanalyse der Woche: OMV

Der österreichische Ölkonzern OMV bereitet Insidern zufolge sein Raffinerie- und Tankstellengeschäft für den Tausch von Vermögenswerten mit dem russischen Energiekonzern Gazprom vor.
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von Klaus Schachinger, Euro am Sonntag
OMV-Raffinerien in Schwechat bei Wien und im bayerischen Burghausen werden in eigene Gesellschaften ausgelagert, um Gazprom eine Beteiligung zu ermöglichen. Welche weiteren Anteile dem russischen Konzern angeboten werden sollen, ist noch offen.
OMV soll durch die Transaktion knapp ein Viertel der Anteile am sibirischen Gasfeld Urengoy erhalten. Für den Tausch tabu ist das Raffineriegeschäft des Konzerns in Rumänien. Das Land lässt eine Beteiligung von Gazprom nicht zu. Um die Bilanz und die Mittelzuflüsse des Konzerns in Zeiten niedriger Ölpreise zu stärken, soll der mehrheitlich in Staatsbesitz befindliche österreichische Energiekonzern Verbund bei der OMV-Tochter Gas Connect Austria einsteigen.
Man biete bis zu 49 Prozent der Anteile an, sagte OMV-Vorstand Manfred Leitner unlängst. Bei der Dividende gehen Analysten davon aus, dass OMV unverändert 1,25 Euro pro Aktie ausschütten wird. Halten.
OMV
Branche: ErdölFirmensitz: Wien
Börsenwert: 8,3 Mrd. €
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Bildquellen: OMV