16.08.2022 22:45

NIO will weiter nach Europa expandieren - und eröffnet Werk für Batterietausch-Stationen in Ungarn

Expansionspläne: NIO will weiter nach Europa expandieren - und eröffnet Werk für Batterietausch-Stationen in Ungarn | Nachricht | finanzen.net
Expansionspläne
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Bereits im vergangenen Jahr begann der chinesische Elektroautohersteller NIO seine Europa-Strategie und eröffnete mit dem NIO House in Oslo die erste Verkaufsstelle außerhalb von China. Nun stehen weitere europäische Länder auf der Agenda. Um den Markteinstieg zu erleichtern, wird nun eine Fabrik für Power Swap-Stationen im ungarischen Pest eröffnet.
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• NIO startet in Norwegen durch
• Expansionsstrategie beinhaltet weitere europäische Standorte
• Batterietausch-Stationen sollen in ungarischer Fabrik gefertigt werden


Erstes NIO House in Europa eröffnet

Der chinesische E-Autohersteller und Tesla-Konkurrent NIO will neben dem Heimartmarkt nun auch vermehrt in Europa Fuß fassen. So eröffnete der Autobauer im vergangenen Jahr mit dem NIO House im norwegischen Oslo den ersten Verkaufsstandort außerhalb Chinas. Seitdem wird dort auch der E-SUV ES8 verkauft, der je nach Modell über eine Reichweite von 375 bis 500 Kilometern verfügt, innerhalb von 4,9 Sekunden von null auf 100 Kilometer pro Stunde beschleunigen kann und ab einem Preis von 539.000 Norwegischen Kronen (etwa 55.000 Euro) erhältlich ist. Mit dem "Battery as a Service"-Paket bietet der E-Autohersteller Kunden außerdem Akkus als Abo-Modell an. Derzeit wird in Norwegen ein Paket mit einem 100-kWh-Akku für monatlich 1.999 Kronen angeboten, ab Weihnachten 2022 soll außerdem das Standard-Paket für 1.399 Kronen ins Portfolio aufgenommen werden, das einen 75-kWh-Akku beinhaltet. 2023 will NIO außerdem einen 150-kWh-Akku anbieten, den Preis für dieses Premiumpaket hat man jedoch noch nicht bekanntgegeben.

Verkauf in Deutschland soll noch 2022 starten

In der zweiten Jahreshälfte 2022 will NIO außerdem den Verkauf von NIO-Autos in Deutschland, Schweden, Dänemark und den Niederlanden starten. In München sitzt bereits NIOs globales Designzentrum, in dem Entwürfe für neue Fahrzeuge ausgetüftelt werden. Deutschland habe bei den zukünftigen Expansionsplänen daher Priorität, hieß es in einer Mitteilung von NIO-Gründer und -CEO William Li und NIO Deutschland-Chef Ralph Kranz vom Juni 2022. "Seit unseren Anfängen ist NIO mit diesem Land verbunden", heißt es in der Ankündigung. "Die Design-DNA von NIO, die für alle unsere Designentscheidungen maßgeblich ist, wurde in unserem globalen Designzentrum in München entwickelt. Außerdem wurde hier 2017 unser NIO EP9 zum schnellsten Elektroauto der Welt gekürt. Aufgestellt wurde der Rundenrekord mit einer Zeit von 6:45:900 auf der Nürburgring Nordschleife." Aus diesem Grund wolle man seine Produkte und Dienstleistungen zukünftig auch in Deutschland anbieten.

NIO Power Europe-Werk nimmt Betrieb im September auf

Die Expansion nach Europa vorantreiben soll nun auch das NIO Power Europe-Werk in Ungarn, das im September eröffnet wird. Die sich im Verwaltungsbezirk Pest befindliche Fabrik soll eine Fläche von 10.000 Quadratmetern umfassen. Trotz den ambitionierten Plänen des Unternehmens sollen im ersten Werk außerhalb von China allerdings keine Elektroautos oder gar Batterien hergestellt werden, sondern Batteriewechselstationen von NIO Power Swap. Die Stationen sollen NIO-Fahrern den schnellen und komfortablen Austausch der verbauten Batterien ermöglichen. "Wenn Ihr Lieblingssong aufgehört hat zu spielen, ist die Batterie bereits durch eine voll aufgeladene Batterie ersetzt worden", schreibt das Unternehmen dazu auf seinem Webauftritt. "Bei jedem Tausch werden der Zustand der Batterie und des elektrischen Systems sorgfältig überprüft, um sicherzustellen, dass sowohl das Auto als auch die Batterie in optimalem Zustand sind." Darüber hinaus sind NIOs Fahrzeuge aber auch mit gängigen Ladestationen kompatibel.

Vorbereitung für baldige Markteintritte

Neben der Produktion der Batterietausch-Stationen soll das NIO Power Europe-Werk auch als Service-, Forschungs- und Entwicklungsstandort für NIOs Ladelösungen genutzt werden. Mit dem neuen Power-Werk will NIO europäischen Kunden ein besseres Nutzererlebnis bieten und den Einstieg in den deutschen, schwedischen, dänischen und niederländischen Markt erleichtern. "Der Betrieb des NIO Power Europe Werks wird den Bau von NIO Power Swap-Stationen in diesen Ländern weiter vorantreiben und eine solide Grundlage für lokale Batteriewechsel- und Ladedienstleistungen schaffen", heißt es dazu in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Shell-Partnerschaft soll zusätzliche Stationen bringen

Im November vergangenen Jahres wurde außerdem bekannt, dass NIO mit dem Öl- und Gas-Konzern Shell zusammenarbeitet, um bis 2025 insgesamt 100 Power Swap-Stationen in China zu errichten. In Europa sollen durch die Kooperation weitere Batterietausch-Stationen entstehen. Europäische NIO-Kunden sollen außerdem von Shells Ladenetz profitieren können. "Die Zusammenarbeit zeigt die Entschlossenheit von Shell, die Energiewende zu beschleunigen und einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung weltweit zu leisten", lobte Li die gemeinsame Vereinbarung. "Wir glauben, dass wir den Nutzern von Elektrofahrzeuge durch die Zusammenarbeit mit Shell weltweit bessere Dienstleistungen und Erfahrungen anbieten können."

4.000 Power Swap-Stationen bis 2025

Dem E-Autoportal "InsideEVs" zufolge werden in China bereits mehr als 900 von NIOs Batterietausch-Stationen betrieben. In Norwegen wurde im Januar 2022 die erste Power Swap-Station auf europäischem Boden eröffnet. Bis Ende des Jahres will NIO in Europa 20 solcher Einrichtungen betreiben. Bis 2025 sollen weltweit 4.000 der Stationen platziert worden sein, wobei 3.000 davon für China veranschlagt sind.

Redaktion finanzen.net

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