Bob Mobile und Impreglon: Von Jägern und Gejagten
Renditejäger aufgepasst! Wer in der anlaufenden Dividendensaison auf besonders hohe Ausschüttungsquoten spitzt, sollte sich die Aktie des Immobilienunternehmens Franconofurt ins Portfolio legen.
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Lars Winter, €uro am Sonntag
Wie wir aus gut informierten Finanzkreisen hören, will der Konzern, der vor geraumer Zeit durch den Verkauf von TAG-Aktien einen millionenschweren Sonderertrag erzielte, seine Aktionäre in diesem Jahr (Mitte Mai) mit einer attraktiven Dividende belohnen. Im Gespräch sei eine Gewinnbeteiligung von mindestens einem Euro je Aktie, heißt es. Aktionäre könnten auf Basis des aktuellen Kursniveaus (6,92 Euro) demnach eine fürstliche Dividendenrendite von über 14 Prozent einheimsen.
Mit über 14 Prozent wird in Kürze übrigens ein Großaktionär am Beschichtungsunternehmen Impreglon investiert sein. Wie wir hören, stockt ein Hamburger Reeder, der schon länger an der Lüneburger Firma beteiligt ist, seinen Bestand im Rahmen einer laufenden Kapitalerhöhung um einige Prozentpunkte auf. Das Geld aus der Aktienplatzierung will Impreglon in eine Kooperation mit dem Verchromungsspezialisten Ropal investieren. Obendrein hat das Management mittelfristig neue Übernahmekandidaten im Visier.
Übernahmen sollen dem Vernehmen nach schon kurzfristig bei der Handysoftwarefirma Bob Mobile und dem Telefondienstleister Mox Telecom anstehen. Finanzkreise munkeln, dass Bob Mobile wohl im Bereich Onlinespiele fündig geworden sei und so den neuen Geschäftsbereich über einen weiteren Zukauf ausbauen werde. Auch Mox Telecom könnte zeitnah mit einem größeren Zukauf zuschlagen, wird uns zugetragen. Laut Gerüchten steht eine Investition in den USA auf der Agenda. Die finanzielle Basis dafür wurde bereits geschaffen. Mox platzierte dieser Tage erfolgreich Schuldscheindarlehen über 19 Millionen Euro.
Fette Beute wittern Zocker beim insolventen Paketdienstleister Paketeria. An der Börse kennt der Micro Cap derzeit kein Halten mehr. Binnen Tagen hat sich die Notiz mehr als verdoppelt. Wie es heißt, kaufen sich australische Investoren ein, die auf einen positiven Ausgang für Paketeria in einem langjährigen Rechtsstreit mit der Beratungsgesellschaft GenoConsult wetten – in Kürze soll ein Gerichtstermin anberaumt sein.
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