+++ Handeln Sie Kryptowährungen, Devisen und Rohstoffe mit Deutschlands Nr. 1 CFD-Broker - Jetzt kostenloses Demo-Konto eröffnen +++5-w-
19.12.2018 22:20

Apple Pay in Deutschland: Darum halten sich Sparkassen zurück

Grund für Zurückhaltung: Apple Pay in Deutschland: Darum halten sich Sparkassen zurück | Nachricht | finanzen.net
Grund für Zurückhaltung
Folgen
Apple hat seinen Bezahldienst Apple Pay offiziell gestartet. Einige Partner waren sofort dabei, andere zögern noch. Warum sich die Sparkasse weigert, mit dem Milliardenkonzern zu kooperieren.
Werbung
Es ist mittlerweile vier Jahre her, seit der Dienst Apple Pay in den USA gestartet ist. Und erst seit vergangener Woche können auch deutsche Verbraucher Gebrauch von dem digitalen Bezahldienst machen. Obwohl Apple-Geräte hierzulande recht beliebt sind - nahezu jeder fünfte Smartphone-Besitzer verfügt über ein iPhone - zögert ein Großteil der Banken, Apple Pay zu implementieren. Allen voran: Die Sparkasse. Die Gründe.

Volksbanken und Sparkassen nicht dabei

Damit Kunden mit Apple Pay bezahlen können, halten sie das Gerät einfach an der Kasse ans Terminal. Wenn die Kassentechnik kontaktloses Bezahlen unterstützt, was bei etwa 820.000 Terminals in Deutschland bereits der Fall ist, kann die Transaktion problemlos abgeschlossen werden. Es ist ebenfalls möglich, Online-Käufe mit Apple Pay abzuschließen. Zu den Instituten und Dienstleistern, die sich bereit erklärt haben, in Deutschland mit Apple zu kooperieren, gehören unter anderem die Deutsche Bank, boon, American Express und die comdirect Bank.

Nicht dabei sind allerdings Genossenschaftsbanken und Sparkassen. Diese setzten bislang auf eigene Bezahl-Apps, die derzeit allerdings nur auf dem Betriebssystem Android genutzt werden können. Der Grund hierfür ist, dass die Institute bei iPhones keinen Zugriff auf den NFC-Funkchip haben. Der Begriff steht für "Nahfeldkommunikation" ("Near Field Communication") und ist ein Funkstandard zur drahtlosen Datenübertragung. Dies ermöglicht das bargeldlose Zahlen, indem das Smartphone nur wenige Zentimeter über das Terminal gehalten wird.

iPhone-NFC, aber für andere Dienste

Dass die Sparkasse nun nicht beim Start von Apple Pay dabei ist, lässt das Institut auf Apple zurückführen. In einer öffentlichen Pressemitteilung wirft die Sparkasse dem Tech-Giganten vor, die NFC-Schnittstelle der iPhones "nicht für andere Anbieter" zu öffnen. Man fordert eine Öffnung der NFC-Schnittstelle, damit die Benutzer auch andere Bezahldienste nutzen können. Indem Apple in diesem Fall nicht kooperativ handelt, würde der Konzern die Zukunft des mobilen Zahlens blockieren. Apple wird auch vorgeworfen, das Hinterlassen von Girocards als Zahlungsmittel bei Apple Pay zu blockieren.

Der iPhone-Hersteller hingegen weigert sich, auf die Forderung einzugehen, und verlautete einem Bericht von macwelt.de zufolge, dass die NFC-Sperrung aus Sicherheitsgründen aufrecht erhalten wird. Andere Services werden keinen Zugriff auf die Hard- und Software des Konzerns haben, denn die Sicherheit der Benutzer kann nur dann garantiert werden, wenn Hardware, Software und Service "aus eigener Hand" kämen.

Auch ist es laut dem Bericht nicht zwingend notwendig, über eine Kreditkarte zu verfügen oder die ausgegebenen Karten freizuschalten. Es gebe die Möglichkeit, über Online-Banken wie Boon oder bunq sich digitale Debitcards anzulegen und diese über SEPA-Überweisungen oder Kreditkarte aufzuladen. Darüber hinaus ist es für Genossenschaftsbanken und Sparkassen möglich, die entsprechenden Kreditkarten für Apple Pay freizugeben.

Problem: Lizenzgebühren

Das Problem dürfte woanders sein. Vielen Instituten sind Apples Lizenzgebühren zu hoch, was dazu geführt haben könnte, dass sich der Start von Apple Pay in Deutschland so in die Länge gezogen hat. Zudem will Apple laut Süddeutsche Zeitung Geld verdienen, die Sparkasse allerdings in dem Bereich selbst vordringen. Somit könnte es lediglich darum gehen, wer die Kontrolle über das Geschäft gewinnt. Die Verhandlungen sind noch am Laufen und werden davon abhängig sein, wie sich der Bezahldienst in Deutschland durchschlägt.

Redaktion finanzen.net

Ausgewählte Hebelprodukte auf Apple Inc.
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Apple Inc.
Long
Short
Hebel wählen:
5x
10x
Name
Hebel
KO
Emittent
Bildquellen: aldorado / Shutterstock.com, Justin Sullivan/Getty Images

Nachrichten zu Apple Inc.

  • Relevant
    2
  • Alle
    2
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Flexibles Arbeiten
Apples Pläne zur Rückkehr der Angestellten ins Büro kommen nicht gut an
Apple möchte seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder zurück ins Büro holen und das Arbeiten im Homeoffice deutlich einschränken. Die Pläne des "Return to Office" gefallen Teilen der Belegschaft aber gar nicht. Etliche Angestellte haben in einem offenen Brief an die Unternehmensführung sogar ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck gebracht.
15.05.22

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Apple Inc.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
29.04.2022Apple Market-PerformBernstein Research
29.04.2022Apple NeutralCredit Suisse Group
29.04.2022Apple BuyUBS AG
29.04.2022Apple NeutralGoldman Sachs Group Inc.
29.04.2022Apple Equal WeightBarclays Capital
29.04.2022Apple BuyUBS AG
29.04.2022Apple OverweightJP Morgan Chase & Co.
08.04.2022Apple BuyDeutsche Bank AG
07.04.2022Apple OverweightJP Morgan Chase & Co.
04.04.2022Apple BuyUBS AG
29.04.2022Apple Market-PerformBernstein Research
29.04.2022Apple NeutralCredit Suisse Group
29.04.2022Apple NeutralGoldman Sachs Group Inc.
29.04.2022Apple Equal WeightBarclays Capital
27.04.2022Apple Equal WeightBarclays Capital
21.04.2021Apple SellGoldman Sachs Group Inc.
19.11.2020Apple SellGoldman Sachs Group Inc.
30.10.2020Apple SellGoldman Sachs Group Inc.
14.10.2020Apple SellGoldman Sachs Group Inc.
16.09.2020Apple SellGoldman Sachs Group Inc.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Apple Inc. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen

Jetzt noch kostenlos anmelden!

Dank Corona erlebte die E-Commerce-Branche in den letzten Jahren einen wahren Boom. Dabei konnten vornehmlich Trader attraktive Renditen erzielen. Wie die Zukunft der Online-Händler aussieht und auf welche Aktien Sie dabei unbedingt einen Blick werfen sollten, erfahren Sie im B2B-Seminar morgen um 18 Uhr.
Werbung
Werbung
Werbung
Neue Funktionen als Erstes nutzen
Sie nutzen finanzen.net regelmäßig? Dann nutzen Sie jetzt neue Funktionen als Erstes!
Hier informieren!
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

Ukraine-Krieg im Ticker: DAX schließt unter 14.000 Punkten -- US-Handel endet uneinheitlich -- Twitter-Anwälte werfen Elon Musk Vertraulichkeitsbruch vor -- McDonald's, Valneva, Deutsche Bank im Fokus

JetBlue strebt feindliche Übernahme von Spirit an. EU-Kommission korrigiert Prognose für Wirtschaftswachstum und Inflation drastisch. adesso mit unerwartet hohem Gewinn. Vantage Towers erreicht Ziele. Russischer Gas-Transit durch die Ukraine fällt weiter. Chinas Wirtschaft leidet stärker als erwartet unter Null-COVID-Strategie. Porsche baut Präsenz in Nordeuropa aus.

Umfrage

Worüber machen Sie sich derzeit die größeren Sorgen?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln