Insider: Hawesko-Vorstand deckt sich mit Aktien ein
Es herrscht Optimismus bei den deutschen Unternehmensinsidern. Im Februar stehen 49 Insiderkäufen nur 17 Verkäufe gegenüber. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Berichtssaison könnte dies als ein positives Signal gedeutet werden.
Werte in diesem Artikel
Februar 2010: Den gesamten Februar über orderte der Vorstandsvorsitzende von Hawesko, Alexander Margaritoff, Aktien des Wein- und Champangerhändlers. Der jüngste und größte Kauf umfasste 4434 Hawesko Aktien zu 22,87 Euro pro Stück. Insgesamt legte sich Margaritoff 9871 Hawesko-Aktien im Gegenwert von rund 220.000 Euro ins Depot. Bei einer erwarteten Dividendenrendite von fünf Prozent ein rentables Investment.
18. Januar: Der umtriebige Helmut Nanz ist unter anderem Vorsitzender des Stuttgarter Kammerorchesters, Präsident der Rettungsflugwacht und Vorsitzender in der Deutsch-Indischen Gesellschaft e.V.. Geld verdient er fast nebenbei durch seine Insiderverkäufe als Aufsichtsratsmitglied beim Brillenhersteller Fielmann. Insgesamt veräußerte Nanz im Zeitraum vom 12. Januar bis 14. Januar dieses Jahres 5000 Fielmann-Aktien über die Börse. Mit Kursen von 54 Euro bis 55,75 Euro erlöste er insgesamt 274.158 Euro.
Die MDax-Aktie notierte zuletzt auf diesem Niveau im Februar 2009.
14. Januar: Der Aufsichtsrat Nils Hansen setzt über die ihm nahe stehende H&R Beteiligungen GMBH seine Aktienkäufe fort. Am 13. und 14. Januar kaufte die GMBH in der Summe 7.000 Aktien des Raffineriebetreibers und Herstellers von Spezialölen im Gegenwert von mehr als 96.000 Euro.
2009 erwarb Hansen über die GMBH und direkt mehr als 219.000 Anteilscheine für insgesamt mehr als 2,1 Millionen Euro. An der Börse wird wegen dieser kontinuierlichen Käufe immer wieder darüber spekuliert, dass H&R Wasag mittel- bis langfristig vom Markt genommen werden könnte.
13. Januar 2010: Der Vorstandsvorsitzende des Pharmagroßhändlers Celesio, Fritz Österle hat 10.000 Aktien im Gegenwert von 185.000 Euro gekauft. Der Anteilschein des Stuttgarter Konzerns notiert nahe an einem Mehrjahrestief, nachdem das Unternehmen die operativen Erwartungen nicht erfüllen konnte. Scheinbar geht Österle von einer Trendwende für 2010 aus. Das sehen auch die Analysten der Deutschen Bank so. Sie haben das Kursziel für Celesio auf 24 Euro angehoben.
13. Januar 2010: Tief in den roten Zahlen steckt die Großdruckerei Schlott. Umso erstaunlicher ist das massive Investment von Aufsichtsrats Nikolaus Broschek. Er hat junge Schlott Aktien im Gegenwert von mehr als 550.000 Euro außerbörslich zum Preis von 4,58 Euro bezogen.
18. Dezember: Rainer Jacken, Aufsichtsratsmitglied, Mathias Dahms und Stefan Hänel, Vorstandsmitglieder der JAXX AG steigen mit 1,9 Millionen Euro beim Wettunternehmen ein. Über die GDF GmbH, die den Herren zuzurechnen ist, wurde außerbörslich eine Wandelschuldverschreibung mit einem Volumen von 1,9 Millionen Euro gekauft. Die Wandelanleihe gewährt das Recht zur Wandlung in JAXX-Aktien bis zum 15.12.2013.
Jaxx, die frühere Fluxx AG, machte im dritten Quartal einen Verlust von 1,2 Millionen Euro. Das eingeführte Restrukturierungsprogramm sollte im vierten Quartal seine volle Wirkung zeigen. Auch gilt das vierte Quartal saisonbedingt als das stärkste, da die Fußballsaison in vollem Gange ist und die Verkaufszahlen von Losen der spanischen Weihnachtslotterie steigen. Die Umsatzerlöse des Glücksspielspezialisten verteilten sich in den ersten neun Monaten zu 70 Prozent auf Sportwetten und zu 16 Prozent auf Lotterien, sowie zu 14 Prozent auf Pferdewetten.
Ehepaar Albrecht macht Kasse bei Centrotherm Photovoltaics
14. Dezember: Vorstand Oliver Albrecht verkauft zusammen mit seiner Gattin Nathalie 3412 Aktien des im TecDax notierten Unternehmens Centrotherm Photovoltaics. Mit Kursen pro Aktie von 44,99 Euro und 44,98 Euro nutzen die beiden das bisher höchste Kursniveau des Jahres. Der Erlös macht zusammen 153 496 Euro.
Ehrenvorsitzender von Homag stockt sein Aktienpaket weiter auf
14. Dezember 2009: Gerhard Schuler, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats von Homag Group, kauft zuletzt 6000 Aktien zu 10,63 pro Stück. Insgesamt investierte Schuler bisher allein im Dezember 2009 661430 Euro in die Holzbearbeitungsfirma. Schuler besitze 9,53 Prozent der Aktien von Homag.
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