Warten auf Borouge-Aktie: OMV verschiebt Chemie-Börsengang auf 2027

Der Energie- und Chemiekonzern OMV und die Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) haben den Börsengang ihres Joint Ventures Borouge Group International verschoben.
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Das teilten die beiden Unternehmen am Donnerstag mit. Die Zusammenlegung der OMV-Tochter Borealis, der ADNOC-Tochter Borouge und der zugekauften Nova Chemicals wird bis Ende März erwartet, vorbehaltlich üblicher Bedingungen.
Darüber hinaus sei eine Anpassung der Dividende der BGI vereinbart worden. Die OMV erhält demnach für 2026 eine Ausschüttung von 250 Millionen US-Dollar (217 Mio Euro), statt der bisher angenommenen 500 Millionen Dollar. Die Auswirkung auf die OMV-Dividende beziffert das Unternehmen auf rund 0,6 bis 0,7 Euro je Anteilsschein.
Über die Zusammenlegung der Chemiesparten war bereits seit 2023 verhandelt worden, geeinigt hatte man sich dann im März 2025. Die Streubesitzaktionäre der Borouge sollen ein Angebot für Aktien an dem Joint Venture bekommen, auch dieses und eine geplante Kapitalerhöhung verschieben sich nun nach hinten. Bei Bedarf sollen auch für 2027 weitere Unterstützungsmaßnahmen geprüft werden, um die Bonitätsnote der BGI zu sichern.
Die OMV-Aktie notiert in Wien zeitweise 2,82 Prozent schwächer bei 56,90 Euro.
/cgh/fel/phs/APA/jha/
WIEN/ABU DHABI (dpa-AFX)
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Bildquellen: OMV, Tupungato / Shutterstock.com
