K+S: Trump sei Dank
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Kaum kommen negative Schlagzeilen von der Straße von Hormus, zieht die Aktie von K+S wieder an. Jetzt rückt der Kalipreis wieder in den Fokus.
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Wenn es bei K+S einen dominierenden Faktor für den Aktienkurs gibt, dann ist es der Kalipreis. Nachdem der Düngergrundstoff sein Jahreshoch zu Beginn des Kriegs am Golf Anfang März markierte, zog das Papier von K+S wenige Tage später ebenfalls kräftig an. Bis auf über 18 Euro führte die Rally. Die zwischenzeitliche Entspannung in Nahost durch Aufnahme von Verhandlungen ließ die Aktie aber wieder deutlich unter 16 Euro rutschen.
Das Blockieren der Blockade
Doch nichts ist aktuell so sicher wie die Unsicherheit: Mit einem Knall endete die erste Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den USA. Denn die USA erwägen nun, die Meerenge von Hormus ihrerseits zu blockieren. Damit soll unter anderem verhindert werden, dass der Iran über den wichtigen Seeweg Öl exportieren kann
Angst ist ein schlechter Ratgeber
Die Maßnahme jedoch setzt die globalen Lieferketten nochmals kräftig unter Druck. Die Angst vor Verknappung treibt die Preise für Öl und bestimmte Chemikalien wieder an. Dazu dürfte auch wieder Kali gehören. Die Aktie von K+S reagierte prompt und hat gegenüber dem Freitagsschluss rund 3 Prozent zugelegt.
Fazit
Die anhaltende Blockade der Straße von Hormus dominiert zu Wochenbeginn die Märkte. Dies wirkt sich spürbar auf die Aktie von K+S aus. Die Dynamik ist jedoch noch nicht von Panik getrieben. Dass die Verhandlungen schwierig werden, dürfte eingepreist sein und das Poltern von Trump ist ebenfalls nicht neu. Bei K+S empfiehlt es sich daher, über die Spekulation hinaus auf die durchschnittlichen Kalipreise der vergangenen Wochen zu schauen. Inwieweit sich der tendenziell über Vorjahr liegende Kalipreis auf die Zahlen des ersten Quartals ausgewirkt hat, sehen Anleger bei Zahlenvorlage der Nordhessen am 11. Mai schwarz auf weiß. Technisch befindet sich das Papier unverändert seit Dezember 2025 in einem stabilen Aufwärtstrend.
Bei Pyrum spielt der Golfkrieg hingegen kaum eine Rolle. Vielmehr geht es hier um die unternehmensindividuelle Entwicklung. Und diesbezüglich wartet der Markt noch auf eine entscheidende Nachricht. Kommt sie wie erhofft in den nächsten Wochen, könnte das die Initialzündung sowohl für ein stark beschleunigtes Wachstum als auch für die Aktie sein: zum Artikel
Sehr rund läuft es hingegen bei der 2G Energy AG. Hier sorgen die wachsende Nachfrage und ein starker Auftragseingang für gute Stimmung. Auch die Aktie profitiert: zum Artikel
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Erstellung am 13.04.26 um 11:05 Uhr.
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