25.01.2023 17:38

Börse Frankfurt: DAX schließt Handel nach ifo-Index auf rotem Terrain - zeitweise unter 15.000er-Marke

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An der Frankfurter Börse ging es am Mittwoch nach unten.
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Der DAX startete mit einem marginalen Gewinn von 0,01 Prozent bei 15.095,72 Punkten in den Mittwochshandel. Nach wichtigen Konjunkturdaten begab sich das Börsenbarometer auf negatives Terrain und schloss letztlich geringe 0,08 Prozent niedriger bei 15.081,64 Zählern.

Berichtssaison sorgt nicht für genügend Impulse - Tesla-Bilanz voraus

Der bisherige Verlauf der Unternehmensberichtssaison habe noch nicht ausgereicht, um die Investoren zu größeren Aktienkäufen zu bewegen, so Altmann. "Wir erleben im Moment eine Art simultanen Käufer- und Verkäuferstreik. Neu einsteigen will im Moment niemand. Gleichzeitig ist so früh im Jahr aber auch kaum jemand bereit, sich mit Gewinnmitnahmen aus dem Aktienmarkt zurückzuziehen", analysierte der Experte. Geschäftszahlen zum vergangenen Quartal werden unter anderem von dem weltgrößten Elektroautobauer Tesla erwartet.

ifo-Institut erwartet schwaches erstes Wirtschaftsquartal

Die deutsche Wirtschaft wird nach Prognose des ifo-Instituts ungeachtet der deutlich aufgehellten Konjunkturerwartungen im ersten Quartal schrumpfen.

"Das Bruttoinlandsprodukt dürfte leicht sinken", sagte der Leiter der ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. "Das liegt vor allem am privaten Konsum." Der dürfte von Januar bis März niedriger ausfallen als zum Jahresende 2022 - auch wegen Vorzieheffekten. So seien im Dezember sehr viele Elektroautos abgesetzt worden, da die Käufer noch in den Genuss der staatlichen Prämie kommen wollen. "Diese Nachfrage fehlt nun", sagte Wohlrabe. Zudem müssten viele Verbraucher ab Jahresbeginn deutlich mehr für Strom und Gas bezahlen. "Das Geld fehlt für andere Ausgaben."

Die Stimmung in den Chefetagen deutscher Firmen hat sich nach dem Jahreswechsel den vierten Monat in Folge aufgehellt. Der ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Januar auf 90,2 Zähler von 88,6 Punkten im Vormonat, wie das Münchner ifo-Institut zu seiner Umfrage unter rund 9000 Führungskräften mitteilte.

Redaktion finanzen.net / Reuters / dpa-AFX

Bildquellen: thodonal88 / Shutterstock.com
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