Massive Verluste

China tritt in Handelskrieg ein: Warum Aktien von Alibaba, NIO & Co. besonders heftig getroffen werden

04.04.25 23:14 Uhr

Schockwelle für China-Aktien! Alibaba, NIO, Xpeng & Co. stürzen an der NYSE heftig ab - Aus diesem Grund | finanzen.net

Dass China sich gegen die von Donald Trump verhängten Mega-Zölle wehrt, war zu erwarten gewesen. Der Eintritt der Wirtschaftsmacht in den Handelskrieg lässt die Börsen weltweit abrauschen - und trifft einige Aktien ganz besonders hart.

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Aktien

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• China mit Reaktion auf die von Trump verhängten Mega-Zölle
• Besonders hart trifft der Ausverkauf chinesische ADRs
• Anleger ziehen sich verstärkt aus China-Aktien zurück

An der US-Börse NYSE gelistete ADRs (American Depositary Receipt, als Stellvertreteraktien, die den Handel an US-Börsen ermöglichen) des chinesischen Techriesen Alibaba brachen am Freitg letztlich um 9,89 Prozent auf 116,54 US-Dollar ein. Titel des Elektroautobauers Xpeng rutschten um 8 Prozent auf 19,43 US-Dollar ab, während JD.com-Titel 7,74 Prozent auf 36,81 US-Dollar verloren und es für den Tesla-Konkurrenten NIO um 7,49 Prozent auf 3,4600 US-Dollar abwärts ging.

Verluste quer durch alle Branchen - China-Aktien besonders betroffen

Obwohl sich die Verluste an den US-Börsen branchenübergreifend zeigen und kaum Gewinner am Aktienmarkt zu finden sind, trifft es die in den USA gehandelten China-Titel am Freitag besonders hart. Der Hintergrund der Verluste ist die Nachricht, dass China auf die von Donald Trump verhängten Mega-Zölle reagiert und seinerseits Gegenzölle verhängt hat. Das veranlasst Anleger einerseits dazu, sich weitgehend aus dem Aktienmarkt zurückzuziehen und auf sicherere Investments zu setzen, sorgt aber insbesondere für einen Rückbau der Engagements in China-Titeln.

Dabei hatte ein Experte zumindest Alibaba unlängst noch als einen der Konzerne bezeichnet, die man inmitten des Zollchaos als Anleger in Erwägung ziehen sollte. Quint Tatro, Gründer und Präsident von Joule Financial, hatte gegenüber CNBCs Power Lunch darauf verwiesen, dass Alibaba zwischen 80 und 90 Prozent seiner Erlöse auf dem Heimatmarkt mache. "Wenn man die Zölle vermeiden will, kann man das ganz einfach tun, indem man ins Ausland geht. Und das ist ein gutes Beispiel dafür", betonte Tatro.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: ChinaFotoPress/Getty Images, anekoho / Shutterstock.com

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