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18.10.2021 16:57

Philips-Aktie schwächelt: Umsatz sinkt etwas stärker als erwartet

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Philips meldet einen unerwartet deutlichen Anstieg des Nettogewinns für das dritte Quartal, muss jedoch zugleich einen überraschend deutlichen Umsatzrückgang hinnehmen.
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Der niederländische Medizintechnikkonzern verzeichnete nach eigenen Angaben einen Nettogewinn aus fortgeführten Geschäften von 2,98 Milliarden Euro, verglichen mit 340 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Nettoergebnis des Unternehmens sei hauptsächlich vom Verkauf des Geschäftsbereichs Haushaltsgeräte beeinflusst worden, hieß es in der Mitteilung. Analysten hatten nach einer vom Unternehmen erstellten Konsensschätzung einen Rückgang auf 236 Millionen Euro erwartet.

Philips' Quartalsumsatz sank von 4,98 auf 4,16 Milliarden Euro - hier hatten Beobachter mit 4,18 Milliarden Euro im Schnitt etwas mehr geschätzt. Der vergleichbare Umsatz fiel um 7,6 Prozent, so Philips. Die bereinigte Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag im dritten Quartal bei 12,3 Prozent, so das Unternehmen.

Philips senkt nach schwachem Quartal Prognose

Im dritten Quartal gingen Umsatz und der operative Gewinn so deutlich zurück, dass der Vorstand sich zu einer Prognosesenkung gezwungen sah. An der Börse gab die Aktie nach einem stabilen Start zuletzt deutlich nach.

So geht der Konkurrent von Siemens Healthineers beim Umsatz ohne die Effekte von Übernahmen oder Wechselkursveränderungen nur noch von einem Anstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich aus, wie Philips am Montag in Amsterdam mitteilte. Bei der Marge gemessen am bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Firmenwerte (Ebita) werde nur noch mit einer leichten Verbesserung gerechnet. Bei beiden Werten war Philips zuletzt noch etwas optimistischer.

Als Grund nannte Konzernchef Frans van Houten auch die Knappheit an elektronischen Chips. "Es ist eine Frage von Chips und Schiffen", sagte er Bloomberg Television. Er versuche, mehr Luftfrachtkapazitäten zu bekommen und arbeite intensiv mit den Zulieferern daran, alternative Komponenten zu beschaffen. Unternehmen aus allen Branchen weltweit leiden infolge der Corona-Pandemie unter Logistikproblemen und der Knappheit bei Produkten von Halbleitern bis zu Plastik.

Auch mit Blick auf das Mittelfristziel enttäuschen die Nachrichten. So will Philips bis 2025 jährlich ein Umsatzplus von 5 bis 6 Prozent generieren. Das wäre in etwa das, was sich der Vorstand ursprünglich für das vergangene Jahr vorgenommen hatte. 2020 konnte das Unternehmen die Erlöse kaum steigern. Unterdessen soll der freie Mittelzufluss mittelfristig bei mehr als zwei Milliarden Euro liegen. Im vergangenen Jahr lag dieser noch bei rund 1,85 Milliarden Euro.

Analyst James Vane-Tempest von der Investmentbank Jefferies zeigte sich allerdings kaum verwundert. Der gesenkte Ausblick des Medizintechnikkonzerns liege nun auf dem Niveau der Markterwartungen, schrieb er in einer Studie. David Adlington von der US-Bank JPMorgan hält es sogar für möglich, dass die Analysten ihre Ziele weiter nach unten korrigieren. Für die Philips-Aktie geht es am Montag an der EURONEXT in Amsterdam um 3,55 Prozent nach unten auf 37,055 Euro.

AMSTERDAM (Dow Jones / dpa-AFX)

Bildquellen: Alexander Tihonov / Shutterstock.com, 360b / Shutterstock.com

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