MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

23.01.26 07:37 Uhr

+++++ DEVISENMARKT +++++

Devisen zuletzt +/- % 0:00 Vortag Do, 17:20 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1751 -0,0% 1,1757 1,1749 -0,5%

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EUR/JPY 186,39 +0,1% 186,22 185,97 +0,5%

EUR/CHF 0,9284 +0,0% 0,9281 0,9281 -0,2%

EUR/GBP 0,8706 -0,0% 0,8706 0,8705 -0,2%

USD/JPY 158,62 +0,1% 158,40 158,29 +1,0%

GBP/USD 1,3498 -0,0% 1,3503 1,3497 -0,3%

USD/CNY 6,9926 +0,0% 6,9921 6,9975 -0,4%

USD/CNH 6,9599 -0,1% 6,9656 6,9684 -0,2%

AUS/USD 0,6849 +0,1% 0,6840 0,6831 +1,3%

Bitcoin/USD 89.511,40 +0,3% 89.281,50 88.701,00 +1,7%

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Der Dollar gab nach den Konjunkturdaten nach. Zwar habe der Trump-Sinneswandel die globalen Märkte beruhigt, aber nicht genug, um den Dollar zu stützen, erklärte ein Händler. Der Dollarindex zeigte sich zur Schlussglocke mit einem Minus von 0,4 Prozent.

Die japanische Notenbank hat den Leitzins wie erwartet bestätigt, in der Folge sinkt der Yen leicht zum Dollar. Zuletzt hatte die Zentralbank die Leitzinsen noch erhöht.

Die chinesische Zentralbank (PBoC) hat den stärksten Leitkurs für den Renminbi seit fast drei Jahren festgelegt. Der Schritt deutet darauf hin, dass sie eine allmähliche Aufwertung der Landeswährung zulassen wird, während sie zugleich versucht, Schaden von den Exporteuren abzuhalten. Die People's Bank of China legte den sogenannten Fixing-Kurs bei 6,9929 Yuan gegenüber dem US-Dollar fest.

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+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold 4.961,50 4.935,98 +0,5% 25,53 +11,8%

Silber 99,10 96,18 +3,0% 2,93 +30,6%

Platin 2.265,11 2.242,32 +1,0% 22,79 +21,3%

Kupfer 5,85 5,78 +1,3% 0,07 +1,5%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

(Angaben ohne Gewähr)

Der Goldpreis setzte seinen Höhenflug fort und tendierte 1,9 Prozent höher. Silber gewann 3,3 Prozent. Anders als am Aktienmarkt profitierte Edelmetall weiter von der Verunsicherung durch die Außenpolitik Trumps.

ÖL

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 59,79 59,36 +0,7% 0,43 +3,2%

Brent/ICE 64,51 64,06 +0,7% 0,45 +5,1%

Die Ölpreise gaben deutlicher nach, nachdem die Internationale Energieagentur für dieses Jahr ein Überangebot an Öl prognostiziert hatte. Zudem meldeten die US-Behörden einen Anstieg der kommerzielle Rohölvorräte. Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet. Der Preis für ein Barrel Brent verlor 1,8 Prozent und der für WTI zeigte sich 2,0 Prozent im Minus.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

INFLATION JAPAN

Die Inflation in Japan hat sich im Dezember abgekühlt. Die Verbraucherpreise ohne frische Lebensmittel stiegen um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie aus Regierungsdaten hervorgeht. Der Anstieg entsprach der Erwartung von Ökonomen in einem Konsens des Datendienstleisters Quick. Im November hatte die Inflation noch 3,0 Prozent betragen.

RHEINMETALL

Vorstandschef Armin Papperger erwartet erneut ein erfolgreiches Jahr für den Rüstungskonzern. "In diesem Jahr sehe ich das Potenzial für einen Auftragseingang im Wert von 80 Milliarden Euro", sagte er am Donnerstag auf einer Handelsblatt-Tagung in Berlin. Dabei verwies er auf das Bundeswehr-Projekt "Arminius", das die Lieferung von Radpanzern des Typs Boxer vorsieht. Allein dieses Projekt habe ein Volumen von fast 38 Milliarden Euro, erklärte Papperger. Rheinmetall ist einer der größten Profiteure der Aufrüstung in Deutschland. Ende September lag der Auftragsbestand des Konzerns bei fast 64 Milliarden Euro. (Handelsblatt)

WACKER NEUSON

Eine mögliche Übernahme des Baumaschinenherstellers Wacker Neuson durch die südkoreanische Doosan Bobcat ist vom Tisch. Der Konzern mit Sitz in München teilte mit, dass die Gespräche zwischen den beiden Unternehmen über eine mögliche öffentliche Übernahme oder den möglichen Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung nicht fortgesetzt werden. Wacker Neuson hatte Anfang Dezember bestätigt, fortgeschrittene Verhandlungen mit Doosan Bobcat zu führen.

NESTLE

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern treibt informierten Kreisen zufolge den Verkauf eines Anteils an seinem 5 Milliarden Euro schweren Wassergeschäft voran. Zu der Sparte gehören die bekannten Mineralwassermarken Perrier und San Pellegrino. Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern fordert Interessenten auf, noch in diesem Monat Erstgebote für die Beteiligung einzureichen, sagten informierte Personen der Nachrichtenagentur Bloomberg. Zu den Interessenten gehörten die Private-Equity-Gesellschaften Blackstone, KKR, Bain Capital und Clayton Dubilier & Rice. (Bloomberg)

ALCOA

Höhere Preise für Aluminium haben Alcoa im vierten Quartal zu einem Gewinnanstieg verholfen. Der Aluminiumhersteller übertraf die Erwartungen der Analysten. Der Konzern wies einen Quartalsgewinn von 226 Millionen Dollar oder 85 Cent je Aktie aus, verglichen mit einem Gewinn von 202 Millionen Dollar oder 76 Cent je Aktie im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn lag bei 1,26 Dollar je Aktie. Analysten hatten laut Factset mit 93 Cent je Aktie gerechnet.

INTEL

hat im Schlussquartal zwar mit dem bereinigten Gewinn und dem Umsatz die Erwartungen übertroffen, allerdings mit dem Umsatzausblick für das laufende Quartal enttäuscht. Intel berichtete einen bereinigten Gewinn von 0,15 US-Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 13,67 Milliarden Dollar. Analysten hatten laut Factset einen bereinigten Gewinn von 0,08 Dollar je Aktie und einen Umsatz von 13,44 Milliarden Dollar geschätzt. Der Nettoverlust lag im vierten Quartal bei 591 Millionen Dollar bzw je verwässerter Aktie bei 0,12 Dollar und damit deutlich höher als der Fehlbetrag von 126 Millionen Dollar bzw 0,03 Dollar je Aktie im Vorjahr - bereinigt berichtete Intel ein Nettoergebnis von 800 (600) Millionen Dollar.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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January 23, 2026 01:38 ET (06:38 GMT)