MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-
Für die Ölpreise ging es mit den zunehmenden geopolitischen Risiken steil aufwärts - auf die höchsten Stände seit September. Zu den preistreibenden Risiken gehörten mögliche US-Maßnahmen gegen den Iran und die andauernden ukrainischen Angriffe auf die russische Exportinfrastruktur, erläuterte Analyst Vikas Dwivedi von Macquarie. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 3,5 Prozent auf 65,42 Dollar. Brent legte in ähnlichem Umfang zu.
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REGIERUNGSSTILLSTAND USA
Die US-Demokraten haben eine Vereinbarung mit dem Weißen Haus getroffen, um einen längeren Shutdown abzuwenden. Die Abgeordneten des Senats werden versuchen, diesen noch am Freitagabend zu verabschieden. Es ist unklar, wie schnell die Abgeordneten im Repräsentantenhaus über den Gesetzentwurf abstimmen können, da die Regierungsfinanzierung am Samstagmorgen um 0.01 Uhr (Ortszeit) ausläuft. Eine Verfahrensabstimmung über ein Paket von sechs Finanzierungsgesetzen scheiterte am frühen Donnerstagnachmittag mit 45 zu 55 Stimmen. Der Mehrheitsführer im Senat, John Thune, stimmte mit "Nein", um sich selbst die Möglichkeit zu geben, einen Antrag auf Neubetrachtung zu stellen und eine weitere Abstimmung anzusetzen.
INFLATION JAPAN
Kernverbraucherpreise Tokio Jan +2,0% (PROG: +2,2%) gg Vj
Verbraucherpreise Tokio Jan -0,1% gg Vm
Verbraucherpreise Tokio Jan +1,5% gg Vj
KONJUNKTUR JAPAN
Japans Industrieproduktion ist im Dezember den zweiten Monat in Folge gesunken und schließt das Jahr 2025 mit einer schwachen Tendenz ab. Die Industrieproduktion ging im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent zurück, nachdem sie bereits im November um 2,7 Prozent gesunken war. Analysten hatten mit einem stärkeren Rückgang von 0,4 Prozent gerechnet.
PANAMA-KANAL
Der Oberste Gerichtshof von Panama hält die Hafenrechte von CK Hutchison für zwei Destinationen an beiden Enden des Panamakanals für verfassungswidrig. Panamas oberstes Gericht erklärte, dass die CK Hutchison erteilten Lizenzbedingungen für den Betrieb der Häfen Balboa an der Pazifikküste und Cristóbal an der Atlantikseite nicht verfassungskonform seien. Dies ebnet den Weg für den Abzug des Unternehmens aus den Hafenanlagen. Die Entscheidung wurde in Washington und Peking aufmerksam verfolgt, der Fall ist geprägt von der geopolitischen Rivalität zwischen den USA und China.
SANDISK
hat im zweiten Geschäftsquartal einen Sprung bei Gewinn und Umsatz verzeichnet und damit sowohl die Erwartungen der Wall Street als auch die eigene Prognose übertroffen. Die wachsende Verbreitung von künstlicher Intelligenz (KI) trieb die Nachfrage an.
STRYKER
hat im vierten Quartal einen höheren Gewinn verbucht. Angetrieben wurde das Ergebnis durch ein zweistelliges Wachstum bei den Verkäufen von medizinischen und chirurgischen Geräten sowie im Bereich Neurotechnologie.
VISA
meldete für das erste Geschäftsquartal einen Gewinn von 5,85 Milliarden US-Dollar oder 3,03 Dollar je Aktie aus, verglichen mit 5,12 Milliarden Dollar oder 2,58 Dollar je Aktie im Vorjahr. Bereinigt um bestimmte Sondereffekte lag der bereinigte Gewinn je Aktie bei 3,17 Dollar und damit über den von Analysten laut Factset erwarteten 3,14 Dollar. Der Umsatz stieg um 15 Prozent auf 10,90 Milliarden Dollar. Von Factset befragte Analysten hatten einen Umsatz von 10,69 Milliarden Dollar prognostiziert.
WESTERN DIGITAL
hat im jüngsten Quartal dank des Wachstums der Künstlichen Intelligenz (KI) einen höheren Gewinn und Umsatz erzielt. Der Datenspeicher-Hersteller meldete am Donnerstag für das zweite Geschäftsquartal einen Gewinn von 1,84 Milliarden US-Dollar oder 4,73 Dollar je Aktie. Im Vorjahreszeitraum hatte dieser bei 594 Millionen Dollar oder 1,27 Dollar je Aktie gelegen.
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January 30, 2026 02:05 ET (07:05 GMT)