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29.10.2020 15:32

USA: Wirtschaft ist im dritten Quartal stark gewachsen

Nach Konjunktureinbruch: USA: Wirtschaft ist im dritten Quartal stark gewachsen | Nachricht | finanzen.net
Nach Konjunktureinbruch
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Nach dem Konjunktureinbruch wegen der Corona-Krise im zweiten Quartal ist die US-Wirtschaft im dritten Vierteljahr stark gewachsen.
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Nach der in den USA üblichen Betrachtungsweise stieg das BIP im dritten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um 33,1 Prozent im Quartalsvergleich, so stark wie noch nie, wie die US-Regierung am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten für das dritte Quartal mit einem Zuwachs um 32,0 Prozent gerechnet. Das Wachstum, gestützt vor allem vom privaten Konsum, zeigt die Erholung der größten Volkswirtschaft der Welt nach dem Pandemie-Lockdown im zweiten Quartal. Auch in Europa wird für das dritte Quartal mit starkem Wachstum gerechnet.

In den Monaten April bis Juni war die größte Volkswirtschaft der Welt noch um annualisiert 31,4 Prozent eingebrochen. Das war der schärfste Wirtschaftseinbruch seit Beginn der Aufzeichnungen. An den Finanzmärkten zeigte sich nach den BIP-Daten keine größeren Kursreaktionen.

In den USA werden Wachstumszahlen auf das Jahr hochgerechnet. Sie geben an, wie sich die Wirtschaft entwickeln würde, wenn das Tempo des aktuellen Quartals ein Jahr lang gehalten würde. Die Zahlen sind nicht unmittelbar mit europäischen Daten vergleichbar, weil dort auf eine Annualisierung verzichtet wird. Umgerechnet in die in Europa übliche Betrachtungsweise entspräche das Wachstum in den USA im dritten Quartal einem Plus von etwa 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.

Das Wachstum dürfte aber wieder an Schwung verlieren. Die Coronavirus-Pandemie ist auch in den USA wieder auf dem Vormarsch. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen stieg zuletzt im Schnitt wieder auf gut 70 000, am Mittwoch waren es schon 79 000. Erste Städte haben bereits neue Corona-Auflagen erlassen. Der Analyst Paul Ashworth von Capital Economics warnte daher, dass das Wachstum im vierten Quartal wieder schwächer ausfallen dürfte. Er rechnet mit einer Zunahme von 4,5 Prozent für die Monate Oktober bis Dezember.

Die Bekanntgabe der Daten wenige Tage vor der US-Wahl dürfte zum Politikum werden: Präsident Donald Trump, der sich am Dienstag um eine zweite Amtszeit bewirbt, hatte seinen Anhängern im Wahlkampf bereits ein Rekordwachstum versprochen. Trump liegt in Umfragen derzeit hinter seinem Herausforderer Joe Biden. Trump dürfte die Wachstumsdaten nun als Beweis dafür anführen, dass er die Wirtschaft gut durch die Corona-Krise gebracht habe.

Die Notenbank Federal Reserve (Fed) warnt jedoch, dass die Entwicklung der Wirtschaft inzwischen vom Virus abhängig sei. Die Fed erwartet für das Jahr 2020 einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 3,7 Prozent - was einer schweren Rezession entspricht.

Auch der Arbeitsmarkt war brutal eingebrochen. Die Arbeitslosenquote schnellte im April auf fast 15 Prozent, den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. Bis September sank sie wieder auf 7,9 Prozent. Vor der Pandemie hatte die Quote bei 3,5 Prozent gelegen, dem niedrigsten Stand seit Jahrzehnten.

Wegen der Corona-Krise stellten in der Woche bis 24. Oktober rund 751 000 Menschen einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe, rund 40 000 weniger als in der Vorwoche, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Die Neuanträge spiegeln die kurzfristige Entwicklung des Arbeitsmarkts wider. Unmittelbar vor der Corona-Pandemie hatte die Zahl meist bei rund 200 000 pro Woche gelegen.

/jbz/DP/jkr

WASHINGTON (dpa-AFX)

Bildquellen: kropic1 / Shutterstock.com
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