28.10.2020 23:40

Ex-WeWork CEO: Deshalb erhielt Adam Neumann nicht die komplette Ablösesumme von 185 Millionen US-Dollar

Neumann-Ablöse: Ex-WeWork CEO: Deshalb erhielt Adam Neumann nicht die komplette Ablösesumme von 185 Millionen US-Dollar | Nachricht | finanzen.net
Neumann-Ablöse
Folgen

Bis zu 1% p.a. Festzins jetzt risikofrei sichern. 15 € Amazon-Gutschein bis 31.12. zusätzlich! -W-

Nach dem WeWork-Ausstieg des Geschäftsführers Adam Neumann kam es nun zum Rechtsstreit um die Höhe der vereinbarten Ablösezahlung. Welcher Deal dabei eine Rolle spielt und um wie viel Geld es wirklich geht.
Werbung
• Ex-WeWork CEO Adam Neumann erhält nur einen Teil der Ablösesumme von 185 Millionen US-Dollar • Die Auszahlung weiterer Teile der Ablösesumme hängt vom Abschluss einer Vereinbarung über den Erwerb von WeWork-Aktien von Neumann und anderen Aktionären ab • Rechtsstreit um Ablösesumme und Aktientransaktion dauert weiterhin an

Insider-Informationen

Nach dem kontrovers diskutierten Ausstieg des nun ehemaligen Geschäftsführers Adam Neumann beim US-amerikanischen Immobilienunternehmen WeWork wird diesem nun durch das Unternehmen sowie dessen wichtigsten Geldgeber, die Softbank-Group, nur ein Teil der Ablösesumme von 185 Millionen US-Dollar ausgezahlt - so die Analysten der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Weitere Anteile der Neumann-Auszahlungen sollen von Aktien-Rückkäufen des Unternehmens von Neumann sowie weiteren Aktionären abhängen, wie ein anonymer Insider gegenüber Bloomberg erklärt. Die Softbank distanzierte sich jedoch von jeglichen Vereinbarungen dieser Natur, indem sie sich aus der Aktientransaktion zurückzog - ein weiterer Streitpunkt im Gerichtsverfahren WeWork versus Neumann.

Genaue Ablösesumme ist nicht bekannt

In den Fokus der Aufmerksamkeit geriet der Status des Neumann-Ausstiegspakets während einer Befragung des WeWork-Vorstandsvorsitzenden und Softbank-Mitarbeiters Marcelo Claure im Rahmen einer Technologiekonferenz des Wall Street Journals. Laut Los Angeles Times berief sich dieser zwar auf den laufenden Rechtsstreit, als es um nähere Informationen bezüglich der Ablösesumme sowie weiterer Aktientransaktionen ging, erklärte jedoch, dass die ursprüngliche Summe von 185 Millionen US-Dollar nicht ausgezahlt werden würde. Zu Stellungnahmen weiterer Softbank- bzw. WeWork-Vertreter kam es laut L.A. Times nicht.

Der eigentliche Deal

Bei den 185 Millionen US-Dollar, die dem Ex-WeWork CEO ausgezahlt werden sollten, handelte es sich laut dem amerikanischen Technologieportal The Verge nur um einen Teil eines weitaus größeren Deals. Dieser soll die Option eines 1,5 Milliarden US-Dollar schweren Aktien- und Anleihenverkaufs beinhaltet haben, der im Rahmen des Softbank-Rettungsschirms für das Co-Startup im vergangenen Herbst geplant war - eine Entscheidung, die sich wie Salz in den Wunden vieler WeWork-Mitarbeiter anfühlte, da diese gerade mitansehen mussten, wie die Börsennotierung des Unternehmens platzte und Einbußen verursachte, die zahlreiche Arbeitsplätze kosteten.

Der Rechtsstreit um die Neumann-Ablösesumme sowie Aktientransaktionen dauert laut Bloomberg aktuell weiterhin an. Im Vordergrund steht dabei der Rückzug eines 3 Milliarden US-Dollar schweren Angebots, das die Softbank Neumann gegenüber ausgesprochen hatte. Der Ex WeWork-Geschäftsführer sollte die Chance erhalten, Aktien an die Softbank zu verkaufen - der Deal platzte offenbar jedoch in letzter Minute.

Inna Warkus / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: photobyphm / Shutterstock.com

Nachrichten zu We Company (Ex WeWork)

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu We Company (Ex WeWork)

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
Keine Analysen gefunden.
mehr Analysen

Jetzt kostenlos anmelden!

Aus dem einstigen Nischenmarkt um Gaming und E-Sports ist ein Milliardenmarkt entstanden. Erfahren Sie in unserem Live-Seminar morgen um 18 Uhr, welche Investitionsmöglichkeiten sich für Sie als Anleger ergeben könnten!

Jetzt noch schnell anmelden!
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

We Company (Ex WeWork) Peer Group News

Keine Nachrichten gefunden.

Heute im Fokus

DAX schließt leichter -- Dow Jones verliert -- Minister billigen ESM-Reform -- GlobalWafers will Siltronic übernehmen -- Moderna, Bitcoin, CureVac, Commerzbank, Corestate im Fokus

UniCredit braucht neuen Chef. Facebook will anscheinend Kundendienst-Startup Kustomer für eine Milliarde kaufen. US-Notenbank verlängert einige Corona-Hilfen bis Ende März 2021. Slack-Aktie auf Rekord - Salesforce-Gebot steht angeblich bevor. GM beteiligt sich nicht an Nikola. EU erlaubt Dupixent von Sanofi/Regeneron zur Behandlung von Kindern. Corona-Impfstoffstudie von US-Biopharmakonzern Novavax verzögert sich.

Umfrage

Gesundheitsminister Jens Spahn rechnet mit ersten Corona-Impfungen noch im Dezember. Teilen Sie diesen Optimismus?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln