finanzen.net
12.09.2011 12:12

Schuldenberg in EU wächst weiter

Folgen
Werbung
    BRÜSSEL (dpa-AFX) - Ungeachtet großer Sparanstrengungen vieler EU-Staaten wächst deren Schuldenberg weiter. Der gesamtstaatliche Schuldenstand dürfte im kommenden Jahr im Schnitt 83,3 Prozent der Wirtschaftsleistung erreichen, teilte die EU-Kommission am Montag in Brüssel in einem Bericht zu den öffentlichen Finanzen mit.

 

    Für das laufende Jahr wird nach früheren Angaben ein Prozentpunkt weniger angenommen. Nach den EU-Regeln darf der Schuldenberg eines Mitgliedslandes höchstens 60 Prozent erreichen. Falls die Staaten der EU ihre Haushalte entschlossen konsolidierten, "würden sich die Schulden 2012 stabilisieren", schrieb die Kommission.

 

    Die EU-Strategie zur Sanierung der Staatsbudgets sei auch vor dem Hintergrund der Marktturbulenzen und des "ungewissen Tempos der wirtschaftlichen Erholung" weiter gültig, erklärte EU-Währungskommissar Olli Rehn in einer Mitteilung. "Mitgliedstaaten, die den Druck von Märkten zu spüren bekommen, müssen ihre haushaltspolitischen Zielvorgaben weiterhin erfüllen und erforderlichenfalls weitere Maßnahmen ergreifen."

 

    In dem Routinebericht werden keine neuen Defizitschätzungen für die Mitgliedsländer vorgelegt. Rehn sagte kurzfristig seine geplante Pressekonferenz zu dem Bericht ab. Er sei aus privaten Gründen verhindert, teilte die Kommission mit, wolle sich aber wie geplant am Donnerstag den Medien stellen - dann veröffentlicht die Behörde eine neue Wachstumsprognose.

 

    Neue Unsicherheit über das hoch verschuldete Griechenland erschüttert derzeit die Eurozone. Rehn hatte erst am Sonntag an Athen appelliert, Spar- und Reform-Zusagen auch umzusetzen./cb/DP/bgf

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!
Werbung

Heute im Fokus

DAX geht tiefer ins Wochenende -- Dow-Jones schließt leicht im Plus -- Mini-Dividende für JENOPTIK-Aktionäre -- Airbus erhält Aufträge für nur 4 Flugzeuge -- Wirecard, Daimler, GoPro, Uber im Fokus

Sammelklage gegen AUDI in Ingolstadt abgewiesen. ICE kauft Hypotheken-Firma für 11 Milliarden Dollar. SNP bleibt trotz deutlichen Verbesserungen in den roten Zahlen. AstraZeneca schließt Vereinbarung zur COVID-Impfstoffproduktion in China. TikTok: Trump will mit Verfügung Verkauf forcieren. Trump-Regierung droht chinesische Firmen von US-Börsen zu verbannen. Fraport meldet 17 Corona-Fälle auf Terminal-3-Baustelle.

Umfrage

Wenn die Kurse steigen, denken viele Anleger vermehrt über Sicherungsmechanismen nach. Was halten Sie von Teilschutz-Zertifikaten?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Apple Inc.865985
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Wirecard AG747206
BayerBAY001
TeslaA1CX3T
Amazon906866
Microsoft Corp.870747
Deutsche Telekom AG555750
BioNTech SE (spons. ADRs)A2PSR2
AlibabaA117ME
Siemens AG723610
Infineon AG623100
NikolaA2P4A9
BASFBASF11