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Technologie und Crypto 2026: Ein Jahr der Auslese

15.01.26 07:00 Uhr

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Technologie und Crypto 2026: Ein Jahr der Auslese | finanzen.net

Was entscheidet im neuen Jahr an den Märkten? Unterschiedliche Wachstumspfade, strukturelle Engpässe und veränderte makroökonomische Rahmenbedingungen rücken beim Investieren Auswahl und Bewertung stärker in den Fokus. BIT Capital ordnet ein, welche Faktoren Technologie- und Crypto-Märkte 2026 prägen dürften - und warum Differenzierung an Bedeutung gewinnt.

Ein Ausblick von BIT Capital auf ein Jahr mit strukturellem Wachstum - und erhöhter Volatilität.

Der Übergang ins Jahr 2026 markiert keinen zyklischen Neubeginn an den Kapitalmärkten, sondern eine Phase zunehmender Differenzierung. Divergierende Wachstumspfade und veränderte makroökonomische Rahmenbedingungen erhöhen die Bedeutung von Selektion und Bewertung. In diesem Umfeld wird nicht Wachstum per se vergütet, sondern Wachstum mit nachweisbarer Kapitaldisziplin, strukturellem Operating Leverage und nachhaltigem Free-Cashflow-Profil.

Aus Sicht von BIT Capital spricht vieles dafür, dass 2026 kein homogenes "Risk-on"-Jahr wird. Vielmehr dürfte sich das Marktumfeld durch robustes nominales Wachstum, eine weniger restriktive Geldpolitik und gleichzeitig persistente Angebotsengpässe auszeichnen. Diese Kombination begünstigt Risikoassets grundsätzlich, erhöht aber zugleich die Streuung zwischen einzelnen Unternehmen, Geschäftsmodellen und Sektoren.

Hinweis: Die folgenden Ausführungen stellen keine Anlageempfehlung dar, sondern eine einordnende Einschätzung des Marktumfelds und struktureller Entwicklungen durch BIT Capital.

Makro 2026: Zwischen "Goldilocks" und strukturellem Druck

Das makroökonomische Setup für 2026 bewegt sich in einem Spannungsfeld. Einerseits sprechen fiskalische Impulse in mehreren großen Volkswirtschaften, Investitionen in Infrastruktur sowie Produktivitätsgewinne durch technologische Diffusion für ein weiterhin solides konjunkturelles Umfeld. Gleichzeitig hat sich der globale geldpolitische Kurs entkoppelt: Zentralbanken agieren weniger synchron und insgesamt pragmatischer.

Andererseits bleiben strukturelle Friktionen bestehen. Angebotsseitige Engpässe, geopolitische Unsicherheiten und politische Eingriffe sorgen dafür, dass Volatilität kein temporäres Phänomen ist, sondern ein strukturelles Merkmal des Marktumfelds bleibt. Für Investoren bedeutet das: Makro liefert Rückenwind, aber keinen Autopiloten.

KI und Technologie 2026: Keine Wiederholung von 1999

Eine der zentralen Fragen für 2026 bleibt, ob die hohen Investitionen in KI-Infrastruktur und die damit verbundenen Bewertungsniveaus überzogen sind - oder ob sie sich vor dem Hintergrund realer Nachfrage, operativer Skalierung und langfristiger Produktivitätsgewinne fundamental tragen. In diesem Zusammenhang wird die Debatte um eine vermeintliche KI-Blase Investoren weiterhin beschäftigen. Aus Sicht von BIT Capital greift der dabei häufig gezogene Vergleich mit früheren Technologieblasen zu kurz. Zwar sind die Investitionssummen hoch, doch unterscheiden sich die Rahmenbedingungen deutlich.

Der aktuelle CapEx-Zyklus ist ökonomisch unterlegt. Große Technologieunternehmen wie Google finanzieren Investitionen aus robusten Cashflows und weisen weiterhin hohe Kapitalrenditen auf. Gleichzeitig verhindern reale Engpässe - etwa bei Rechenleistung, Speicher, Energie und Rechenzentrumsinfrastruktur - ein kurzfristiges Überangebot. KI wird damit nicht beliebig skaliert, sondern entlang physischer und ökonomischer Grenzen industrialisiert.

Entscheidend ist: KI ist kein isoliertes Produkt, sondern ein Produktivitätslayer, der sich schrittweise über Wertschöpfungsketten hinweg ausbreitet. Diese Diffusion verläuft nicht linear, sondern in Phasen - mit Rücksetzern, Neujustierungen und klaren Gewinnern wie Verlierern.

Infrastruktur schlägt Applikation - vorerst

Ein häufig unterschätzter Aspekt bleibt die Rolle der Infrastruktur. 2026 dürfte sich weiter zeigen, dass Compute, Energie, Speicher und Netzwerke zentrale Engpassfaktoren sind. Nicht jede KI-Anwendung wird automatisch wirtschaftlich erfolgreich, wenn die zugrunde liegende Infrastruktur knapp, teuer oder regulatorisch limitiert ist.

Diese Dynamik spricht für eine zunehmende Auslese innerhalb des Technologiesektors. Geschäftsmodelle mit klarer Positionierung entlang der Infrastruktur- und Enabler-Ebene profitieren strukturell stärker als rein anwendungsgetriebene Konzepte, deren Eintrittsbarrieren niedriger sind.

Volatilität als Selektionsmechanismus

Vor diesem Hintergrund ist erhöhte Volatilität kein Widerspruch zu einem konstruktiven Ausblick. Vielmehr fungiert sie als Selektionsmechanismus. In einem Umfeld mit asymmetrischen Wachstumspfaden, ungleichen Kapitalrenditen und stark divergierenden Bewertungsniveaus entstehen Chancen nicht durch Marktbeta, sondern durch Differenzierung. Für aktiv agierende Stock-Picker mit strikt bewertungssensitivem Ansatz eröffnet genau dieses Umfeld Opportunitäten, die in stabilen Marktphasen strukturell nicht verfügbar sind.

Für 2026 bedeutet das: Der einfache Indextrade ist passé. Entscheidend wird, welche Unternehmen reale Produktivitätsgewinne monetarisieren können, wie nachhaltig Investitionen sind und wo Bewertungsniveaus den strukturellen Pfad bereits vorwegnehmen. In diesem Spannungsfeld erkennt BIT Capital Volatilität als Chance - nicht nur als Risiko.

Crypto 2026: Makro-Asset statt starrem Zyklusdenken

Auch im Crypto-Markt verschiebt sich der Blick für 2026 weg von einfachen historischen Mustern. Das lange dominierende Narrativ eines starren Vierjahreszyklus verliert an Erklärungskraft. Frühere starke Abschwungphasen waren weniger crypto-intern getrieben, sondern eng mit makroökonomischem Risk-off und restriktiven Liquiditätsbedingungen verknüpft.

Heute ist der Markt institutioneller, stärker allokationsgetrieben und enger mit dem globalen Makroumfeld verflochten. Bitcoin entwickelt sich zunehmend zu einem Makro-Asset, dessen Performance weniger von isolierten Ereignissen, sondern stärker von Liquidität, Fiskalpolitik und Risikobereitschaft beeinflusst wird.

Volatilität bleibt Bestandteil des Marktes. Korrekturen verschwinden nicht, verlaufen jedoch tendenziell weniger systemisch. In einem Umfeld mit unterstützender Geld- und Fiskalpolitik wird es zunehmend schwieriger, ein Basisszenario zu konstruieren, in dem alle Risikoassets gleichzeitig und nachhaltig unter Druck geraten.

Strukturelle Weichenstellungen im Crypto-Markt

Für 2026 rücken im Crypto-Sektor weniger kurzfristige Preisfragen in den Vordergrund als strukturelle Entwicklungen, die die nächste Wachstumsphase definieren können. Dazu zählen unter anderem:

  • die Rolle neuer, unternehmensnaher Blockchains und Zahlungsinfrastrukturen,
  • die Frage, ob tokenisierte Assets den Sprung in den Massenmarkt schaffen,
  • die Integration von DeFi-Funktionalitäten in regulierte Plattformen,
  • Schnittstellen zwischen Crypto und KI, etwa bei Zahlungs-, Besitz- oder Anreizsystemen,
  • sowie Themen wie Privacy, Compliance und langfristige technologische Risiken.

Nicht alle dieser Felder besitzen unmittelbare Portfoliorelevanz. Sie sind jedoch entscheidend für das Verständnis, wie sich Wertschöpfung im Crypto-Markt künftig verteilt.

Fazit: 2026 als Jahr der Auslese

Zusammengefasst spricht vieles dafür, dass 2026 kein Jahr einfacher Narrative wird. Technologie und insbesondere KI bleiben dominante strukturelle Treiber - allerdings mit zunehmender Differenzierung und Dispersion. Auch Crypto bleibt relevant, eingebettet in ein makro- und liquiditätsgetriebenes Umfeld und zunehmend entkoppelt von mechanischen Zyklusmustern früherer Marktphasen.

Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass die Kapitalmärkte auch in 2026 von hoher Dynamik und erhöhter Volatilität geprägt bleiben. Die starke Streuung zwischen einzelnen Unternehmen, Geschäftsmodellen und Regionen dürfte anhalten - insbesondere in technologie- und innovationsgetriebenen Segmenten, in denen sich strukturelle Trends nicht linear, sondern in Phasen materialisieren.

In einem solchen Umfeld gewinnen gezieltes Stockpicking, diszipliniertes Risikomanagement und aktives Timing an Bedeutung. BIT Capital sieht sich für ein solches Marktumfeld mit seinem aktiven, fundamental und datengetriebenen Investmentansatz sowie seinen Investmentstrategien im Technologie- und Crypto-Bereich gut aufgestellt. Weiterführende Informationen zum Investmentansatz und zu den Investmentprodukten von BIT Capital finden sich unter www.bitcap.com.

Bildquellen: Bitcap