02.03.2022 07:00
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Wie sich "Whitebox Global" von klassischen Welt-ETFs abhebt

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Mit "Whitebox Global" bietet der digitale Vermögensverwalter Whitebox Strategien an, die den Weltmarkt nach dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) abbilden. Das Fachmagazin "extraETF" lobt das neue Konzept und zeichnet Whitebox mit der Bestnote "Empfehlung" aus.
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Die Zinsen sind seit Jahren im Keller, die reale Rendite von klassischen Anlagen wie Sparbüchern und Festgeldern liegt im negativen Bereich. Im ersten Quartal 2021 lag der sogenannte Realzins bei minus 1,25 Prozent. Als Realzins wird der tatsächliche Zins auf festverzinsliche Geldeinlagen abzüglich der Inflation bezeichnet. Er gibt also gewissermaßen die Entwicklung der Kaufkraft wieder.

8,1 Milliarden Euro Kaufkraftverlust

Dazu ein Beispiel: Wer 100 Euro auf ein Girokonto mit null Prozent Zinsen legt, hat nach einem Jahr immer noch 100 Euro auf dem Konto. Er kann sich jedoch für dieses Geld weniger leisten als vorher. Bei einer Inflation von vier Prozent etwa wären 100 Euro in einem Jahr nur 96 Euro wert - nach zehn Jahren wären es sogar nur noch 67,56 Euro.

Besonders deutlich wird der Kaufkraftverlust, wenn man sich die absoluten Zahlen anschaut. Allein in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 haben die Deutschen insgesamt 8,1 Milliarden Euro an Kaufkraftverlust erlitten, weil sie ihr Erspartes in niedrig verzinste Geldeinlagen gesteckt haben.

Diese Zahlen zeigen, dass an Wertpapieren für den langfristigen Vermögensaufbau kein Weg vorbeiführt. Mehr noch: Selbst, wer sein Vermögen lediglich erhalten möchte, kommt im aktuellen Zinsumfeld um Wertpapiere nicht herum. Die Frage ist nur: Welche Wertpapieranlage ist die richtige?

Diversifizierung verringert das Risiko

Eine der wichtigsten Börsenregeln lautet: Wenn du dein Risiko minimieren möchtest, streue dein Investment möglichst breit. Das heißt, setze nicht auf einzelne Aktien oder Regionen, sondern investiere in möglichst viele unterschiedliche Anlagen aus der ganzen Welt. Geht es einer Branche oder Region schlechter, kann dies unter Umständen durch Wachstum in anderen Branchen und Regionen der Welt aufgefangen werden.

Dies bezeichnet man als Diversifizierung. Als Empfehlung wird hier oft der MSCI World aufgeführt, eine Art Welt-Index, in dem rund 1.600 Unternehmen aus 23 führenden Industrieländern abgebildet sind. Anleger investieren also in das wirtschaftliche Wachstum von weiten Teilen der Welt.

USA dominieren den MSCI World

Soweit die Theorie: In der Praxis birgt dieses Konzept jedoch Risiken. Denn der MSCI World bildet den Index nach der Marktkapitalisierung ab, also dem Börsenwert der Unternehmen. Dies führt zu einer Dominanz bestimmter Regionen wie den USA, deren Unternehmen am Markt traditionell hoch bewertet sind.

"Whitebox Global" geht daher einen anderen Weg. Statt die Marktkapitalisierung als Bezugsgröße zu nehmen, betrachtet Whitebox das Bruttoinlandsprodukt. Es wird also die tatsächliche Wirtschaftsleistung abgebildet. Dadurch werden Regionen stärker gewichtet, deren Unternehmen an der Börse (noch) nicht so hoch bewertet werden, die aber über ein starkes Wirtschaftswachstum verfügen.

Was dieser Unterschied in der Praxis bedeutet, zeigt diese Übersicht:

Was auffällt: Der Anteil der USA am Portfolio ist bei Whitebox Global mit einem Viertel deutlich niedriger als bei einer Gewichtung nach Marktkapitalisierung, bei der die USA stolze zwei Drittel des Investments ausmachen. Deutschland wiederum erhält ein etwas größeres Gewicht, denn hierzulande gibt es einen ausgeprägten Mittelstand mit wirtschaftlich starken Unternehmen, die jedoch nicht unbedingt an der Börse gelistet sind.

Sparpläne für Whitebox Global schon ab 25 Euro im Monat möglich

Bei "Whitebox Global" ist die Diversifizierung deutlich höher als bei vergleichbaren Indizes wie dem MSCI World, wodurch die Abhängigkeit von bestimmten Regionen sinkt.

Verstärkt wird diese Diversifizierung durch die Auswahl der passenden Anlageprodukte, bei der gezielt auch sogenannte Small Caps, also Aktien kleinerer Unternehmen, zum Einsatz kommen. Dadurch werden nicht nur die größten Unternehmen eines Landes abgebildet, wie es oft bei klassischen börsengehandelten Indizes der Fall ist.

Die Umsetzung der Anlagestrategien von "Whitebox Global" erfolgt kostengünstig mit passiven Produkten. Der Einstieg ist ab 25 Euro monatlich möglich, die Pauschalgebühr beträgt 0,35 Prozent pro Jahr. Insgesamt stehen drei Anlagestrategien zur Verfügung: Sicherheitsorientiert, Ausgewogen und Renditeorientiert.

Weitere Informationen zu "Whitebox Global" inklusive Whitepaper & Video mit ausführlichen Informationen zu dieser und weiterer Anlagestrategien finden Sie auf unserer Website.

Übrigens.

Seit kurzem bietet Whitebox auch die Möglichkeit gezielt in nachhaltige Geldanlagen zu investieren. Mit Whitebox Global Green haben Sie die Möglichkeit nur in die Unternehmen zu investieren die auch nachweislich besonders strenge Kriterien in Bezug auf Umwelt- & Sozialstandards erfüllen.

Bildquellen: Whitebox, Whitebox, Whitebox
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