finanzen.net
17.06.2020 14:34

US-Geschäft halbiert: Japans Exporte mit stärkstem Einbruch seit 11 Jahren

Stärker als erwartet: US-Geschäft halbiert: Japans Exporte mit stärkstem Einbruch seit 11 Jahren | Nachricht | finanzen.net
Stärker als erwartet
Folgen
Japans Exporte sind im Mai wegen der schwächelnden Nachfrage aus den USA so stark eingebrochen wie seit der globalen Finanzkrise 2009 nicht mehr.
Werbung

Sie fielen um 28,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie die Regierung am Mittwoch in Tokio mitteilte. Ökonomen hatten einen nicht ganz so starken Rückgang von 26,1 Prozent vorhergesagt. Für das schlechte Ergebnis sorgte vor allem das US-Geschäft, das sich als Folge der Corona-Pandemie halbierte. Dort brach die Nachfrage nach japanischen Autos und Autoteilen um mehr als 70 Prozent ein.

"Da Europa und Amerika inzwischen wieder hochfahren, könnten die Exporte im Mai den Tiefpunkt erreicht haben", sagte der Chefökonom des Instituts Norinchukin, Takeshi Minami, mit Blick auf die Corona-Lockerungen in viele Ländern. "Da inzwischen jedoch eine neue Infektionsfälle in Peking hinzugekommen sind, ist eine stetige Erholung kaum zu erwarten." Sollte sich die Krise hinziehen, dürfte das vor allem kleinere Firmen hart treffen, was das Risiko von Firmenpleiten und steigender Arbeitslosigkeit in der zweiten Jahreshälfte erhöhe.

Die nach den USA und China drittgrößte Volkswirtschaft der Welt war bereits im ersten Quartal in die Rezession gerutscht - zum ersten Mal seit viereinhalb Jahren. Experten erwarten, dass das Bruttoinlandsprodukt im laufenden Quartal auf das Jahr hochgerechnet um mehr als 20 Prozent abstürzen könnte. Die Notenbank erhöhte ihre Hilfe für heimische Firmen im Kampf gegen die Corona-Rezession in dieser Woche: Ihr Kreditpaket für Firmen mit Liquiditätsengpässen wurde von umgerechnet rund 700 Milliarden auf eine Billion Dollar erhöht.

TOKIO (Reuters)

Bildquellen: Antony McAulay / Shutterstock.com
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX geht unter 12.500 Punkten aus dem Handel -- Dow Jones schließt höher -- US-Behörden ermitteln angeblich gegen Wirecard -- Daimler, Commerzbank, Deutsche Post, Delivery Hero, VW, TRATON im Fokus

EZB-Chefin Lagarde: Achten genau auf Wirtschaftsentwicklung. SAP macht Ex-Topmanager von Cisco zum Strategiechef. Walgreens will in USA Ärztezentren bauen. Alstom unterstreicht Bedeutung von Fusion mit Bombardier. Auch VW-Tochter Seat steckt weitere Milliarden in E-Mobilität. Boeing-Aktie volatil: Einigung mit Angehörigen der Opfer des ersten 737-Max-Absturzes. Apple beliefert freie Werkstätten in Europa mit Original-Ersatzteilen.

Umfrage

Deutschland debattiert über ein Ende der coronabedingten Maskenpflicht im Handel. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
NEL ASAA0B733
BioNTech SE (spons. ADRs)A2PSR2
Ballard Power Inc.A0RENB
TeslaA1CX3T
BayerBAY001
Deutsche Bank AG514000
Lufthansa AG823212
Daimler AG710000
Amazon906866
Plug Power Inc.A1JA81
NikolaA2P4A9
CommerzbankCBK100
Allianz840400
Deutsche Telekom AG555750