Fitbit-Aktie doch im Minus: Fitbit macht weniger Verlust als befürchtet

Der Fitness-Band-Hersteller Fitbit hat am Mittwochabend die Bilanz für das abgelaufene Jahresviertel veröffentlicht und damit die Erwartungen am Markt übertroffen. Auch Anleger zeigen sich positiv gestimmt.
Fitbit vermeldete im abgelaufenen Quartal einen Verlust je Aktie von 0,22 US-Dollar. Im Vorfeld waren Analysten im Durchschnitt von einem Minus von 0,24 US-Dollar ausgegangen. Ein Jahr zuvor stand noch ein Verlust je Aktie von 0,08 US-Dollar in den Büchern.
Umsatzseitig beliefen sich die Schätzungen der Analysten auf durchschnittlich 285 Millionen US-Dollar. Auch diese konnte der Konzern mit einem Umsatz von 299,3 Millionen US-Dollar übertreffen. Im Vorjahreszeitraum wies Fitbit noch einen Umsatz von 353,3 Millionen US-Dollar aus.
Noch im vorbörslichen Handel zeigten sich Anleger erleichtert, zum Handelsstart war diese Erleichterung jedoch verpufft: Die Fitbit-Aktie fiel im frühen Handel um über drei Prozent und baut das Minus derzeit auf rund sechs Prozent bei 5,58 US-Dollar aus. Nicht nur die übertroffenen Markterwartungen bringen die Aktie ins Wanken, auch andere Kennzahlen dürften für die Ausschläge verantwortlich sein.
Apple ist die große Konkurrenz
Fitbit versucht mit seinen Fitness-Armbändern und Smartwatches dem Technologie-Giganten Apple die Stirn zu bieten. Dieses Unterfangen wurde von neuen Gesundheitsfunktionen auf der Apple Watch jedoch deutlich erschwert. Und obwohl Fitbit im vergangenen Quartal lediglich 2,7 Millionen Wearables verkauft hat, im Vorjahr lag der Wert noch bei 3,4 Millionen, konnte der durchschnittliche Preis je Gerät um 6 Prozent auf 106 US-Dollar erhöht werden. Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr bestätigte Fitbit: Der Konzern erwartet weiterhin, einen Umsatz von 1,5 Milliarden US-Dollar zu verzeichnen.
Redaktion finanzen.net
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